Wahrheit und Geist

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 12:22 on Mittwoch, Mai 31, 2006

Das Thema “Anbetung” beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Um ehrlich zu sein schon über ein halbes Jahr. Es gibt - denk ich - verschiedene Verse in der Bibel, die “fordern”, dass wir in Wahrheit und Geist anbeten sollen.

Über einen solchen bin ich heute wieder gestolpert:

Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Johannes 4:23-24

Jedesmal, wenn ich diese oder eine ähnliche Stelle lese, denke ich mir: “Ja, ich will so ein Anbeter sein.” Allerdings habe ich da ein kleines Problem. Ich weiß nicht, was “Anbetung in Wahrheit und Geist” bedeutet.

Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.

Danke für eure Hilfe.

Mörßl

Kommentare und Antworten

Gespeichert unter: Sonstiges — Mörßl at 3:07 on Montag, Mai 29, 2006

Ich bin so eben vom Willow Freaks wieder nach hause gekommen. Nach einem Blick in die Administrationsseite von “des mörßls blog” habe ich bemerkt, dass in den letzten Tagen hier reichlich kommentiert wurde. In den Kommentaren werden einige - fallweise auch sehr krasse - Andeutungen und Vorwürfe geäußert. Zu den Kommentaren werde ich nun in diesem Beitrag Stellung beziehen.

Zum Beitrag “Firewall” gab es folgende Kommentare:

ach Matzl, was ist nur aus dir geworden? Wo sind die schönen Stunden unter alk-einfluss hin? Was ist mit den ganzen exzessiven Partys, den spastischen anfällen?

Warum gibst du dich nur dem teufel hin? Und warum Microsoft?

Matzl, wenn du Hilfe brauchst oder innere Stimmen hörst, dann melde dich, wir sind immer für dich da. Lass die Fischköppe deinen Geist und Körper nicht beherrschen, sonst heißt es: WDL.

Tim und Struppi.

He Matzl,

warum löschst du unsere Beiträge? Du kannst sie vielleicht ignorieren, du kannst uns doch aber nicht aus deinem Herzen verbannen. Öffne dich. Vergiss uns nicht!!!!

Tim und Struppi

ps: Du kannst immer wieder zu uns zurückkehren, dein Meisterbräu wartet auf dich!!!

Hallo,

warum wird in diesem Forum die Meinungsfreiheit so massiv unterdrückt, warum wird einen angeblichen Diktator hier solch eine Liebe geschenkt, dass allem atheistischen der Hahn zugedreht wird. es ist traurig zu sehen, dass gerade die angeblich so toleranten unter uns die schritt gehen…

die susi vom strolch.

Ich kann mir vorstellen, dass sich der / die Schreiber gewundert haben, dass ihre Kommentare nicht veröffentlicht worden waren. (Bewusst vollendete Vergangenheit) Dafür gibt es allerdings eine ganz einfache Erklärung: Ich habe meinen Blog so eingestellt, dass man zuerst “freigeschaltet” werden muss, um “frei” zu kommentieren. Sprich, du schreibst einen Kommentar, ich “genehmige” ihn (das werde ich in der Regel auch machen) und das Teil wird veröffentlicht. Ab dann kannst du munter drauf los kommentieren und deine Kommentare stehen sofort im Blog. Da ich das letzte Wochenende auf dem Willow Freak war, konnte ich mangels Internetzugang die Kommentare nicht freischalten. Dem bin ich nun nachgegangen. Ich habe keine Kommentare gelöscht. Und andere Meinungen werde ich in meinem Blog auch nicht unterdrücken, höchstens dazu Stellung beziehen und meine Ansichten vertreten.
Selbst, wenn es ein langwieriger Prozess ist, werde ich die ein paar Fragen aus den Kommentaren beantworten. “was ist nur aus dir geworden? Wo sind die schönen Stunden unter alk-einfluss hin? Was ist mit den ganzen exzessiven Partys, den spastischen anfällen?”
Um es auf einen Punkt ganz runter zu brechen: Ich bin ein neuer Mensch! Ganz heimlich, still und leise habe ich letztes Jahr im März Jesus Christus als meinen Retter angenommen und wurde durch ihn von all dem Scheiß, den ich damals gemacht habe befreit. Mir hat in meinem Leben damals irgendwas gefehlt. Ich wusste nicht, was. Jedenfalls spürte ich eine große Leere in mir drin (und das schon, bevor ich ins BSZ nach Freital gekommen war). Diese Leere hab ich dann versucht mit allerlei Zeugs auszufüllen: Videospiele, Schule, Bücher, Alk, Saufparties. Drogen hab ich nich ausprobiert, da war ich schlau genug zu! Aber all der andere Kram hat es irgendwie nicht gebracht. Die Leere ist immer wieder gekommen. Ich brauchte das Zeug mehr und stärker. Dass das mit meinem Alkoholkonsum damals nicht mehr normal war, habt ihr ja in der Schule gesehen (zumindest meine Klassenkameraden [Autor des Kommentars]). Ein Bierchen in der Mittagspause war normal. Und das erste Tat zu hause war der Griff nach dem Flaschenöffner.
Ihr hattet es gemerkt und ich auch. Da stimmt was nicht, ich rutsche in die Sucht ab. Ich habe dann von mir aus versucht aufzuhören, aber das hat nicht geklappt. Nach 3 Tagen hing ich wieder an der Flasche. Und dann kam der eine Sonntag im März letzten Jahres. Es hatte geschneit und zwar ziemlich viel. Ich hatte vor zu einem Gottesdienst zu gehen. Mal schauen, wie es da aussieht. Anke war es “damals” die mich mitgenommen hatte. An diesem Tag erkannte ich, dass mein Leben ein Trümmerhaufen war. Ich ließ Jesus diesen Trümmerhaufen aufräumen. Das Alkoholproblem war sofort aus der Welt, die Anfälle auch. Also kann ich ganz einfach auf die Fragen antworten: Der ganze Scheiß ist bei Jesus, die Sachen gibt es in meinem Leben nicht mehr! Ich habe etwas viel besseres - erfüllenderes - gefunden als Alkohol, Drogen und billigen Sex. Und das ist die unendliche Liebe Gottes. Und die hat er für jeden in dieser Welt parat. Und er will sie DIR SCHENKEN! Einfach so.

Warum gibst du dich nur dem teufel hin? Falsche Richtung Leute! Ich bin auf der Siegerseite! Und selbst, wenn ihr es nicht wahrhaben wollt. Gott gibt es, er lebt und er wird gewinnen (bzw. hat schon gewonnen). Ich bin mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist unterwegs und nicht mit den Leuten “von unten”.

warum wird in diesem Forum die Meinungsfreiheit so massiv unterdrückt Meinungen unterdrücke ich nicht, ich respektiere sie.
warum wird einen angeblichen Diktator hier solch eine Liebe geschenkt, dass allem atheistischen der Hahn zugedreht wird. Diesen Satz verstehe ich nicht. Ich bitte da mal um eine nähere Erklärung.

Das waren zumindest die für mich wichtigsten Punkte. Ich hoffe, ich konnte alles klären.

Bis später
Gottes Segen

Mörßl

firewall

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 12:50 on Donnerstag, Mai 25, 2006

thumbnail firewallIns Hoffnungshaus kehrt langsam Leben ein. Seit einiger Zeit befindet sich ja nun schon der Countdown auf meinem Blog. Allzu lang dauert es nun nicht mehr bis zum Einzug.
Wusstet ihr eigentlich, dass es ganz praktisch sein kann, eine Cate zu haben? Cate kann nämlich ganz toll langweilige weiße Wände in Feuerwände verwandeln. Ich hab dazu mal ein Bild hochgestellt. Allerdings sieht die Wand auf dem Foto nicht annähernd so gut aus, wie in der Realität…

Teppiche sind gelegt, die meisten Wände gestrichen, die Katze im Haus (dazu gibts demnächst noch einen Beitrag). Fehlen eigentlich nur noch die Möbel und die Bewohner.

So, die nächsten Tage wirds hier wohl eher still werden. Ich fahr zum Willo Freak. Und das Notebook bleibt in Bremen.

Microsoft Ceritified Professional

Gespeichert unter: Ausbildung — Mörßl at 12:31 on Freitag, Mai 19, 2006

MCP, from microsoft.comIch habe es gewagt und habe sie bestanden. Heute hatte ich meine Microsoft-Certified-Professional-Prüfung (MCP-Prüfung) über das Gebiet “Microsoft SQL Server 2000 Datenbank-Design und -Implementierung.”
Ich hatte für die Prüfung ca. 2,5 Stunden Zeit und musste 70% der Fragen richtig beantworten. Das hab ich mit meinen 74,7% dann auch geschafft.

Quelle des Bildes: microsoft.com

Die Waffen Davids

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 9:12 on Donnerstag, Mai 18, 2006

David konnte mit Waffen umgehen. Das wird wohl keiner bestreiten. Die Sache mit Goliath hab ich ja schon beschrieben. In seiner weiteren Laufbahn hat er viele Kriege geführt und das nicht allzu erfolglos. Worums mir heute geht sind die Waffen Davids.
David war Hirte. Umzingelt von Schafen, die er bewachen sollte. Auf den Hirten geh ich nich ein, dazu wurde schon zu viel geschrieben. Mir gehts um die Waffen. Als Hirte hatte er ja seine Steinschleuder. Ich kann mir richtig vorstellen, wie er so jeden Tag geübt hat mit dem Teil umzugehen. Sicherlich wird er auf irgendwelche Sachen gezielt und auch geschossen haben. Steine, Bäume, andere Pflanzen - whatever, is auch egal. Jedenfalls muss er im Umgang damit ziemlich gut gewesen sein. Er hat damit immerhin nen Löwen, nen Bären und nen ziemlich großen Philister erlegt. David war im Umgang mit seiner Steinschleuder geschult - er wusste was er tat. Für den “kleinen” David war die Steinschleuder effektiver als ein Schwert. Mit nem Schwert konnte er nich umgehen.

Später, als er größer und erwachsener war, hatte er gelernt mit einem Schwert umzugehen. Nun war das Schwert für ihn die bessere Waffe. Und David schien ziemlich schnell zu lernen - er hat ja innerhalb kurzer Zeit mehr Leute niedergemäht als Saul. Mit fortschreitendem Alter - und somit fortschreitender Verantwortung / größerem Aufgabengebiet wuchs seine Fähigkeit mit Waffen umzugehen.

Ich sehe in dieser Entwicklung eine gewisse Parallele zu unseren Gaben. Wir fangen im kleinen an. Die Gaben wachsen in uns. Gott wird uns mit unseren Gaben nicht überstrapazieren. Die Salbung wird wachsen. Erst hat David gelernt mit der Steinschleuder umzugehen. Er nutzte sie, bis er im Umgang mit seiner Waffe perfekt war. Nach und nach wurden seine Kampfkünste erweitert - sie wurden der jeweiligen Situation angepasst. Ebenso wirds bei unseren Gaben sein.

Vertraue auf die Gaben in dir!

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 3:29 on Mittwoch, Mai 17, 2006

Es ist schon einige Zeit her, als ich das letzte Mal die Geschichte von David und Goliath gelesen habe. (Nachdem mir der Gedanke für den Post hier kam, hab ich doch noch mal kurz reingeschaut) Die Geschichte dürfte ja bekannt sein. Wer sie nicht kennt kann sie ja im 1.Samuel 17 nachlesen.

Eine Sache ist mir da vor einiger Zeit wieder in den Sinn gekommen. Der Zwerg David tritt dem Riesen Goliath ohne irgendeine Rüstung gegenüber! Aber woran lag das? Er hat sie nicht gebraucht! Saul hatte ihm eine gute Rüstung und ein gutes Schwert gegeben. Aber David war an ein solches Gerät nicht gewohnt, er konnte sich in diesem Zeug einfach nicht bewegen! Er lässt also die Rüstung und das Schwert links liegen und macht sich, nur mit seiner Steinschleuder bewaffnet, auf in den Kampf gegen Goliath. Die beiden stehen sich gegenüber, halten noch kurz einen Smalltalk, ein Stein fliegt durch die Luft und der Riese liegt mit einem Loch im Kopf am Boden und ist tot.

David hat den Kampf halt im ‘David-Style’ geführt und sich nicht durch die (vermeitlich) bessere Ausrüstung beirren lassen. Er hat auf die Kenntnisse und Gaben vertraut, die er schon seit Jahren hatte und in denen er geübt war. Den Löwen und den Bären hat er auch nicht mit einem Schwert erschlagen, sondern mit seiner Steinschleuder!
David konnte all die Jahre (vermute ich mal ;-) ) in seiner “gewohnten” Umgebung (bei den Schafen) den Umgang mit seiner Waffe - mit seiner Gabe - trainieren. Und als es ernst wurde, ließ er sich nicht durch die Umstände einschüchtern. Er hat den Kampf so durchgezogen wie im Training.

“Rette mich!”

Gespeichert unter: Begegnungen der 4. Art, Beschäftigt mich grade, Gefundenes, Videos — Mörßl at 2:50 on Dienstag, Mai 16, 2006

Zu Weihnachten wurde mir das aktuelle Album von Nickelback geschenkt. Ich hatte es mir bis heute einige Male angehört, und nichts “Besonderes” daran entdeckt. Heute ist mir allerdings ein Liedtitel direkt ins Auge gesprungen: “Savin’ Me”
Auf der Internetseite könnt ihr euch das Video anschauen.

Oder auch gleich hier:

Falls ihr kein DSL oder so habt, gibts hier auch den Text zum Lesen.

Das Video handelt von einem jungen Mann, der vor einem Unfall gerettet wird. Seit diesem Unfall sieht er bei allen anderen Menschen einen Countdown überm Kopf. Wofür der steht kann sich wohl jeder denken.

Als ich dieses Video gesehen habe, ist mir wieder klar geworden, wie viele Leute da draußen in der Welt eigentlich rumlaufen, die Jesus nicht angenommen haben. Sie sind nicht errettet! In Deutsch heißt es so “schön”: “Ich habe mich bekehrt.” Das hat sich für mich schon immer etwas seltsam angehört. Ich finde die englische Variante deutlich besser: “I’ve got saved!” (Ich wurde gerettet.)

Noch einige Zeilen aus dem Refrain:

Say it for me
Say it to me
And I’ll leave this life behind me
Say it if it’s worth saving me

“Sag es für mich, sag es zu mir! Und ich werde dieses Leben hinter mir lassen. Sag es, wenn ich es wert bin, gerettet zu werden.”

Als ich die Zeilen noch mal gelesen habe, stellte ich mir vor, wie mich jemand mit beiden Händen “am Schlawittchen” packt, schüttelt und zu mir sagt: “Erzähl mir endlich von Jesus! Ich will gerettet werden!”

turn the inside out

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 12:18 on Montag, Mai 15, 2006

Entpricht mein Leben dem, wie es in mir drin aussieht? Ich muss sagen, nein. Nach außen hin scheine ich zwar ein “heiliges” Leben zu führen, aber innen drin siehts noch weitgehend düster aus. Im Galaterbrief schreibt Paulus über Früchte, also die des Geistes und die des Fleisches.

Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.
Galater 5:19-25

Ich kenn die Stelle schon ne ganze Weile - und hab gestern mal wieder gemerkt, dass mein Fleisch an gewissen Punkten “Recht anmeldet” (die hab ich mal fett formatiert). In den letzten Wochen ist es häufiger vorgekommen, dass ich auf gewisse Personen nen Hals hatte. Mit Galater 5 im Hinterkopf hab ich dann nach so ca. 2 Stunden gemerkt, dass die Einstellung, die Gefühle irgendwie nicht von Gott sein können. Warum sollte ich auf ne Person eifersüchtig sein, obwohl ich überhaupt kein Recht dazu habe? Um aus dieser Sache rauszukommen hab ich dann Galater5:22 (Die Früchte des Geistes) als “Erste-Hilfe-Kasten” genutzt, um Eifersucht und tralala erstmal wegzubekommen - und dachte damit ist die Sache gegessen.
Is aber nich. Bei der “nächstbesten” Situation brachs wieder los - und es kotzt mich regelrecht an! Andererseits bin ich froh, dass mir Gott diese Sachen zeigt, an mir arbeiten will und es auch tut. Um es mit Mellys Worten auszudrücken:

Jedermann weiß, das sich Raupen am Ende in Schmetterlinge verwandeln. Aber zunächst sind sie definitiv Raupen. Sie können nicht fliegen. Sie bewegen sich sehr langsam. [...] Wenn du deinen geistlichen Weg mit mir [Gott; Anm. d. A.] beginnst, dann gebe ich dir das Versprechen, dass du geistlich reif wirst, Heilung und Ganzheit erfährst. Aber so weit bist du noch nicht. Geistlich gesehen bist du noch immer eine Raupe. Also hör auf, dich selbst dafür zu bestrafen, das du noch nicht vollkommen bist, und bleibe auf dem Weg zu der Verheißung. Ich habe dich zum Fliegen erschaffen, aber das ist ein Prozess, der Zeit, Geduld und eine Menge Gnade erfordert. [...]
Bereits bei Melly zitiert
(Lest am besten den dazugehörigen Post)

Irgendwas ist in mir drin, was unbedingt raus will / muss. Mal sehen, vielleicht such ich mir ne Vertrauensperson, mit der ich reden kann. Das Dumme is nur, dass ich nicht weiß, was da unbedingt raus will. We will see.
Ich eier hier grad ziemlich rum, weiß aber auch nich, wie ichs anders ausdrücken soll. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine…
Fürs erste wars das.

Mörßl

FLT

Gespeichert unter: Gefundenes — Mörßl at 1:50 on Freitag, Mai 12, 2006

Die Seminarmitschnitte vom FLT sind online!
Downloadmöglichkeit ist bei den Freaks aus Darmstadt.

“Halte nicht für unrein, was ich für rein halte”

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 1:17 on Donnerstag, Mai 11, 2006

Ich hab das Gefühl, dass mir Gott ne ganz wichtige Sache “einhämmern” will. Ich hab mir eben die Predigt Die Ernte kommt gewiss von Paddy angehört.
Mir ist aufgefallen, dass das die 3. oder 4. Predigt war, die die Berufungsgeschichte von Mose enthielt. Aus jeder dieser Predigten habe ich für mich rausgezogen, dass man “einfach gehen soll, wenn Gott einem was sagt. Vertrau Gott und den Gaben, die er dir gegeben hat.” Mose hat gezögert. Darüber gibts ja auch schon nen Beitrag (bei mir bzw. bei Storch).
Jedes mal, wenn ich eine der Predigten gehört hatte, dachte ich mir: “Okay, abgehakt, wird umgesetzt. Wenn Gott mir jetzt was sagt, werd ichs machen.” Aber ich hab das nicht wirklich umgesetzt! In letzter Zeit immer wieder gezweifelt.
Eine andere Sache, die sich bei mir in den letzten Wochen immer wieder wiederholt hat sind Predigten, Hauskreisthemen oder prophetische Worte über Apostelgeschichte 10. Das ist die Geschichte von Petrus und dem Hauptmann Kornelius. Die Stelle, die da in den letzten Wochen bei mir immer wieder aufgetaucht war, ist die Stelle, als Gott zu Petrus sagt: “Halte nicht für unrein, was ich für rein halte.” Kurze Zusammenfassung zur damaligen Situation: Petrus geht zum Beten aufs Dach seiner damaligen Bleibe und bekommt ne Vision. Er sieht ein Tuch, auf dem ein Haufen Ungeziefer krabbelt - also Tiere, die für die Juden als “unrein” gelten - und Petrus bekommt gesagt, dass er die Viecher schlachten und essen soll. Er stellt sich Gottes Wort entgegen und sagt: “Nein, das mach ich nich. Die Viecher sind unrein!” Danach sagt Gott zu Petrus eben den Satz: “Halte nicht für unrein, was ich für rein halte!” Das alles passiert 3 Mal!! 3 Mal verweigert Petrus die Viecher zu schlachten und zu essen. Gott hat Petrus durch diese Vision auf eine große Sache vorbereitet - und zwar das Evangelium zu den Heiden zu bringen! (Der Umgang mit Heiden war den Juden untersagt - wenn ich mich richtig entsinne.)
Seit einigen Wochen ermutige ich immer wieder verschiedene Christen auf ihre geistgegebenen Gaben zu vertrauen und die zu 100% einzusetzen. Wenn ichs richtig bedenke, hab ich das schon gemacht, bevor ich nach Bremen gezogen bin. Das dumme ist, dass ich das zwar anderen Leuten gesagt, aber in meinem eigenen Leben nicht richtig umgesetzt habe. Mir liegt es auf dem Herzen, dass Leute in ihre Berufung hineinkommen, ihre Gaben entdecken und zu 100% (zum richtigen Zweck) einsetzen. Allerdings hab ich bei all der Leidenschaft für die Leute, die ich ansehen kann, die Person vergessen, der ich am wenigsten ins Gesicht sehe - nämlich mich selbst.
Ich finde, dass Gott mir nun die Augen geöffnet hat. Ich soll auf das Vertrauen, was in mir ist.

“Zweifel behindern dich nur, sie sind wie eine Bleikugel an den Füßen. Damit kommst du nicht vorwärts. Du hast doch aber den Schlüssel um die Kugel zu lösen. Leg die Zweifel ab, dann kannst du besser laufen. Begreif das endlich, Mörßl!!!!”

PS: Ich hab schon seit einigen Wochen einen noch nicht ganz fertigen Beitrag im dashboard, der sich mit dem Thema “Vertrau auf die Gaben in dir!” beschäftigt. Den werd ich dann demnächst noch veröffentlichen.

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