Geithain - GIS

Gespeichert unter: Aktuelles — Mörßl at 1:30 on Donnerstag, Juni 29, 2006

Geithain - ein schönes Örtchen im schönen Sachsen im Osten unserer Republik. Dieser Ort hat vielen in Deutschland und auf der Welt einiges vorraus. Geithain hat ein Jesusfreakhotel.

In eben diesem Hotel fand letztes Wochenende der zweite Teil der Prophetenausbildung der Jesusfreaks statt. Die Bremer Fraktion hatte sich verdoppelt zu Lilly und mir (wir hatten schon bei Teil 1 teilgenommen) gesellten sich Melly und Conny. Anreise war am Freitag. Wir vier bzw. zu Anfang fünf (wir haben Cate noch nach Celle mitgenommen) schossen gegen 16 Uhr in den Wind. Es war schon abend, so gegen 21h als wir in den Häuslichkeiten der Geithainer eintrafen.

Es waren meine Eltern, die uns in Empfang nahmen. Wir hatten uns per Telefon in Geithain verabredet, damit wir uns nach etwa einem halben Jahr mal wieder sehen konnten. Ich war total erstaunt, wie groß meine Schwester in der Zwischenzeit geworden war..

 

Natürlich darf auch das obligatorische Foto bei solchen “Familientreffen” nicht fehlen:geihain1

Meine Eltern reisten Sonnabend Morgen wieder ab - nach einem gemeinsamen Frühstück mit mir. Gegen 10h ging dann auch schon das Seminar los. Wir hatten geile Lobpreiszeiten, auch ohne Band, dafür mit Kuky.

Die Teachings von Sprotte, Mik, Debora und natürlich Kuky waren wachrüttelnd, inspirierend und teilweise auch neugierig machend. Das nächste GIS ist Ende September. Auch da möchte ich gern wieder teilnehmen.

Gott hat an diesen 3 Tagen tief in mein Herz gesprochen und wieder einmal einige alte Tore geöffnet. Ich möchte diese Zeiten mit ihm nicht missen. Die Beziehung zu ihm ist und bleibt das Wichtigste in meinem Leben.

(fast) ohne Worte

Gespeichert unter: Gefundenes — Mörßl at 11:42 on Mittwoch, Juni 28, 2006

holland

So ganz kann mich die WM dann doch nicht kalt lassen…

Langsame PCs, Viren und andere unliebsame Dinge

Gespeichert unter: Aufgefallen, Erlebtes — Mörßl at 1:25 on Freitag, Juni 23, 2006

Vorgestern bin ich seit einiger Zeit mal wieder dazu gekommen einige (genauer gesagt 2) Predigten für den Downloadbereich unserer Homepage zu schneiden und hoch zu laden. Schon beim Starten meines Rechners kam er mir etwas langsam vor. Er hat meines Erachtens viel zu lang zum Hochfahren gebraucht. Das hat mich dann allerdings nicht weiter gestört, nebenbei lief ja noch TV.

Ich schneide also die Predigten, was länger gedauert hat, als normalerweise. Aber nach einer Weile war ich dann doch fertig und die Predigten online. Da Lilly noch etwas an meinem Rechner machen wollte, habe ich ihn zu ihr ins Zimmer bebracht. Auf die Frage, ob der Lappi denn schon die ganze Zeit so langsam war, meinte sie: “Ja.”

Für mich stand sofort fest, das Teil hat sich einen Virus eingefangen. Ich hab in dieser Denkweise eine Parallele zu einer anderen Sache entdeckt. Und zwar hatte ich mich einige Tage vor dieser Szene mit einer anderen Person über die Ursachenanalyse unserer Probleme unterhalten. Ziemlich oft komme ich dann zu dem Schluss, dass das Mister S. aus H. oder einer seiner Kumpanen seine Finger im Spiel haben muss. Dann betet ich mich von dem ganzen Zeug frei und das Problem ist gegessen.

So, zurück nun zu meinem Virus. Ich hab also sofort meine Virendefinition auf einen aktuellen Stand gebracht und eine Virenüberprüfung durchgeführt. Nach einer 3/4 Stunde des Suchens hatte der Scanner kein Virus gefunden. Ergo konnte er keinen Virus entfernen, ergo mein Langsamkeitsproblem muss irgendeine andere Ursache haben.

Und nun wieder der Bogen zu unserer Ursachenanalyse. Oftmals bete ich mich von Sachen frei, die einfach nicht da sind. Das ist dann so, als würde man den Virenscanner auf ein Virus ansetzen, der nicht auf dem Rechner ist. Wie in meiner aktuellen Rechnersituation liegt das Problem wohl nicht an einem Virus, sondern eher an einer anderen Stelle. Das heißt dann wahrscheinlich, dass ich zeitintensiv suchen muss.

In Zukunft werde ich mir auch in meinem persönlichen Umfeld mal etwas mehr Zeit nehmen, um unschöne Situationen mal unter einem anderen Licht beleuchten. Ich habe keine Lust meine Zeit auf das Austreiben von Dämonen zu verschwenden, wenn die ihre Finger gar nicht im Spiel haben!

“Nimm mal deinen Rucksack ab!”

Gespeichert unter: Begegnungen der 4. Art, Erlebtes — Mörßl at 6:34 on Dienstag, Juni 20, 2006

Das letzte Wochenende war richtig geil und intensiv und der Heilige Geist war richtig krass am Start. Es hat schon am Donnerstag angefangen, als ich Melly nur noch von Hauskreis nach Hause bringen wollte. Wir sind dann doch noch in der offen:bar gelandet. Da hatten wir noch richtig geile Gespräche zwischenmenschlich und nach oben!

Das “Heiliger-Geist-Level” blieb das ganze Wochenende auf einem sehr hohen Punkt. Wir haben das Wochenende viel mit Gott erlebt.

 

Und doch war ich am Sonntag Abend gegen 22:00 Uhr etwas depressiv. Ich wollte am liebsten gar nix mehr machen, war total ausgepowert und zugegebenermaßen übermüdet. Nach 20 Minuten qualvollen Wartens konnte ich mich dann doch entschließen endlich nach Hause zu gehen. Ich hole mir also meine Sachen (Rücksack usw.) um mich auf den Heimweg zu machen - etwas missmutig. Melly sagt dann so zu mir: “Nimm mal deinen Rucksack ab, du schleppst nen Haufen Ballast mit dir rum, der dich belastet.”

Zuerst wusste ich nicht, was sie meinte. Nach ein paar Sekunden hat es dann doch Klick gemacht - ich hatte ja mal die Beiträge zu “Ballast” geschrieben. Nun wars an der Zeit das alles mal in die Praxis umzusetzen. Hab ich dann auch gemacht (mit Melly zusammen gebetet). Und mir ging es dann besser. Niedergeschlagen war ich nicht mehr - aber dennoch müde.

 

Ich find es einfach toll, dass es um mich rum Menschen gibt, die auf mein Wohlbefinden aufpassen, wenn ich das schon nicht tue.

Danke Melly.

EDIT:
Da passt der Refrain aus “If I could fly” aus dem letzten Post ganz gut dazu:

IF I COULD FLY
I’D LEAVE EVERY BURDEN BEHIND
I WOULD

Geben Vögel an, wenn sie fliegen?

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 7:40 on Mittwoch, Juni 14, 2006

Das ist ein Zitat aus Superman I. Kurz die Situation: Der junge Clark Kent geht noch auf die High School. Nach dem Footballtrainung wollen einige der Spieler und Chearleader noch etwas unternehmen. Lana fragt Clark, ob er denn bei einem Ausflug (Bar oder ähnliches) mitkommen will. Dies wird allerdings durch den Trainer (oder eine andere offizielle Person) unterbunden: Clark muss sich noch um die Ordnung der Football-Utensilien kümmern. Die anderen fahren mit dem Auto los..

Als Clark mit aufräumen fertig ist, rennt er den Weg nach Hause - und überholt dabei einen Güterzug. Er ist noch vor den anderen (Spieler und Chearleader) bei sich zu hause. Als der Fahrer fragt, wie schnell Clark denn zur elterlichen Farm gekommen sei, antwortet er ganz selbstverständlich: “Ich bin gerannt.”

Sein Vater hört diese Konversation und nimmt Clark nachher zur Seite. “Du hast aber grad ganz schön angegeben.”

“Ist es Angabe, wenn Vögel fliegen?”

 

Ich weiß ja nicht, wie ihr die Frage beantworten würdet. Ich jedenfalls finde, sie geben nicht an. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil es zur Natur der Vögel gehört zu fliegen. Es liegt in ihrer Natur.

Ich hab mir das in der letzten Zeit vorgestellt, wie kleine Küken in ihren Nestern sitzen und ihren Eltern begeistert zuschauen, wie sie fliegen. “Ich will auch fliegen können.”, könnten die Gedanken der Kleinen sein. Einige springen von selbst aus dem Nest und fangen an zu fliegen, andere müssen von ihrem Papa aus dem Nest geschmissen werden, dass sie anfangen zu fliegen. Wenn die Vogeleltern das tun, wollen sie ihre Küken nicht loswerden, sondern wollen sie zum fliegen animieren. Und wisst ihr, was ich an diesem Bild so mag? Die Küken wissen sofort, wie sie fliegen. Es wird kein unkontrollierter Fall.

Dazu hab ich noch einen Text von Die Happy, der mir ebenfalls die letzten Tage nicht mehr aus dem Kopf geht:

IF I COULD FLY

I have been falling
Falling backwards
in slow motion
Going down
Nothing is changing
But the distance to the sun
I have been trying
Such a long time
To get my feet back to the ground
I lost my gravity
Is this how life should be

IF I COULD FLY
I’D LEAVE EVERY BURDEN BEHIND
I WOULD

IF I COULD FLY
THE WAY TO THE STARS
I’D FOLLOW THEM ONE BY ONE

I haven been falling
Through the silence
Always deeper underground
I’m asking questions
But the anwers are so clear
And I know…
I lost my gravity
Is this how life should be

I’m not who I used to be
I’m fighting the enemy in me
It seems to be stronger
But not any longer
Is there anyone out there who could teach me how to fly?

Es gibt da draußen jemanden, der uns das fliegen beibringen kann. Und der heißt Jesus Christus!

Wir und WLAN

Gespeichert unter: Aktuelles — Mörßl at 12:16 on Montag, Juni 12, 2006

Ich hab grad mal auf die Uhr geschaut und gemerkt, dass es schon fast wieder Mitternacht ist. Corcken und ich haben nichts besseres zu tun, als uns um die Funktionalität unseres WLANs zu kümmern.

Wir haben 3 Notebooks in Corckens Zimmer laufen und Cate ist auch grad online, allerdings noch mit Kabel.

Wie es grade bei Corcken im Zimmer aussieht, könnt ihr auf dem schönen Foto sehen.

DSC01038

Schnauze voll?!?

Gespeichert unter: Aktuelles — Mörßl at 10:00 on Samstag, Juni 10, 2006

Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, aso nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iß! Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. Und der Engel des HERRN kam zum zweitenmal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise bvierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.

1. Könige 19:5-8

Es war vorgestern. Der Tag war gelinde ausgedrückt “langwierig”. Auf der Arbeit kam ich nicht richtig voran. Ich hatte einfach ne Denkblockade. Und ich hab mich mal wieder gefragt, was ich hier (also auf der Arbeit) überhaupt mache. Kurz gesagt, ich bin mal wieder im Strudel des Selbstmitleids versunken. Und da immer tiefer reingeraten. Richtig was gegessen hatte ich den Tag auch nich, fühlte mich also richtig kraftlos.

Naja, so krass wie bei Elia wars nich. Ich wollte nun nich sterben. Aber ihm scheint es in seiner Situation ja ähnlich gegangen zu sein. Und das obwohl er grade einen riesigen Sieg errungen hatte. Bevor er sich in die Wüste zurückgezogen hatte, hatte er ne ganze Horde an Baals-Propheten erledigt. Das muss scon ein ganz schön großer Sieg gewesen sein. Dann bekommt er von Isebel irgendwas ausgerichtet wegen: “Ich werde dich umbringen lassen.”, und Elia schiebt Panik und ist total am Boden zerstört.

Und was macht Gott in dem Moment? Nee, er schickt Elia keine Portion “Extrakraft von Gott”. Er lässt ihm was zu essen bringen (von dem Engel).

“Iss mein Junge, dass du stark wirst.” Naja, und das hab ich dann gestern halt auch gemacht. Mir eine Pizza in den Ofen geschmissen, gegessen und mir gings wieder prima.

Also wenns dir mal nich so gut geht, wenn du denkst, dass die alles Scheiße ist und du dich total kraftlos fühlst, dann kann es unter umständen sein, dass du nicht genug gegessen hast. Denk mal drüber nach…

Mörßl

Beute oder Jäger?

Gespeichert unter: Aufgefallen, Beschäftigt mich grade — Mörßl at 1:00 on Freitag, Juni 9, 2006

Letzte Woche habe ich mir Ice Age 2 angeschaut. Ihr werdet die Charaktere sicher kennen. Da gibt es Sid, das Faultier, Manni, das Mammut und Diego, den Säbelzahntiger.

Die ganze Geschichte des Filmes will ich jetzt nicht erzählen. Aber es gibt doch eine Szene, die mich zum Nachdenken angeregt hat.

Es handelt sich dabei um folgendes: Diego, der furchtlose Tiger, hat Angst vor Wasser. Das ist ja erst einmal gar nicht so schlimm. Dummerweise hat Sid das mitbekommen. Nun fängt Sid an Diego immer wieder damit aufzuziehen. Die Szene, die ich meine, geht in etwa so, dass Sid (wiedereinmal) lamentiert, Angst sei ganz normal und ein jeder habe Angst. Diego - ein bisschen an seinem Ego gekratzt - antwortet: “Angst haben nur Beutetiere.” Darauf antwortet Sid: “Dann lässt du aber zu, dass dich die Angst zu ihrer Beute macht.”

Etwas später im Film wird Diego wieder mit seiner Angst konfrontiert. Er muss seine Angst vor dem Wasser überwinden, um seine Freunde vor dem ertrinken zu retten. Und er springt ins Wasser!

Diego hat sich von seiner Angst nicht zur Beute machen lassen, sondern hat den Spieß umgedreht und sich seine Angst zur Beute gemacht.

 

Auch wir müssen eigentlich vor nichts mehr Angst haben. Denn wir haben die Liebe Gottes, die uns geschenkt wird - jeden Tag wieder neu.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.

1. Johannes 4:18a

Wir brauchen uns von unserer Angst nicht zur Beute machen lassen, weil wir die Liebe Gottes erfahren (haben). Im Gegenteil! Wir können die Furcht / Angst einfach jagen bzw. austreiben! Ich will meine Ängste jagen und erlegen. Und selbst wenn ich bei den ersten Versuchen noch erfolglos bin, weiß ich, dass Gott mich gerade als Jäger ausbildet und ich in Zukunft auf meinen Streifzügen erfolgreicher sein werde.

Endlich online!

Gespeichert unter: Sonstiges — Mörßl at 1:41 on Freitag, Juni 9, 2006

Die Durststrecke Nummero Eins im Haus ist überstanden!!

Mit dem heutigen Tage sind wir mit einem Internetanschluss ausgerüstet.

Das heißt, dass ich nun meine Blogeinträge wieder von zu hause aus schreiben kann.

Bis die Tage,

 

Mörßl

3, 2, 1…

Gespeichert unter: Aktuelles — Mörßl at 9:00 on Donnerstag, Juni 1, 2006

wir sind drin!

Der Countdown steht endlich auf 0!! Lilly, Cate, Corcken und ich sind im Hoffnungshaus.

Für mich fängt schon wieder ein neuer Lebensabschnitt an. Es ist noch nicht einmal 12 Monate vergangen, als ich von Oelsa (in Sachsen) nach Bremen gezogen bin. Damals (oh je, ich werd alt *gg*) machte ich mir einige Gedanken: Wie finde ich Anschluss an die ansässigen Christen? was ist die beste Gemeindesuchstrategie? Werde ich mein Leben allein regeln können? Hoffentlich stell ich mich nicht zu bescheuert auf Arbeit an. usw.

Viele der Fragen haben sich innerhalb der ersten 2 Wochen in Luft aufgelöst. Der Anschluss zu den Christen kam relativ schnell. Ich habe gelernt, dass es die beste Gemeindesuchstrategie ist, es einfach Papa machen zu lassen. Es war wirklich Gottes Leitung, wie ich zu den Freaks gekommen bin..

Die Situation auf der Arbeit war gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich wurde bis heute noch nicht gebissen :D

 

Wie gesagt, mit dem Hoffnungshaus beginnt wieder ein neuer Lebensabschnitt. Und nun heißt es nach vorn sehen, mit erhobenem Kopf.

Demnächst gibt’s hier sicherlich die ersten Stories aus dem Haus. Ich freu mich.

Mörßl