Festplatten, Rechner und ein gelungener Abend

Gespeichert unter: Freizeit, offen:bar — Mörßl at 3:26 on Freitag, Juli 28, 2006

Donnerstag abend, 23:00Uhr. Bremen. Hoffnungshaus.

Es ist ein normaler Abend, wie es scheint. Die Laptops von Corcken und mir sind in Betrieb. Es wird Empire Earth gespielt - über LAN. Willi - Lillys Bruder - zockt an Corckens Rechner, Corcken an meinem und ich schaue den beiden interessiert zu. Das Spiel ist beendet, bzw. Corcken hat aufgehört zu spielen. “Weil Willi einfach zu gut ist”, meint er.

Stattdessen wird nun, eine Stunde vor Mitternacht, ein etwas in die Jahre gekommener Rechner angeworfen und die Mission beginnt. Nun heißt es Hardwarebasteln, Rechner ausschlachten, Formatieren, Installieren, Schrauben suchen und was bei einer solchen Arbeit nicht fehlen darf - viel Lachen.

Corcken am ausgeschlachteten RechnerEs ist schon immer wieder lustig, wenn man den Kopf voller schwieriger Problemlösungen hat, einem aber die einfachste nicht einfällt, beispielsweise, dass die Festplatten nicht laufen, weil sie keinen Strom haben. Oder dass, wenn man auf einen Button klickt, auf dem “Help” drauf steht, auch die gewünschten Infos angezeigt werden.

Aber wozu ist denn diese ganze “Arbeit” eigentlich. Nun ja, die offen:bar hätte gern eine rechnergestützte Musikanlage. Da hab ich mich bereit erklärt diese bereitzustellen und zu konfigurieren.

Allein wäre ich damit allerdings vollkommen aufgeschmissen gewesen. Deshalb bin ich Jesus auch so dankbar, dass er mir einen so kompetenten Freund wie Corcken an die Seite gestellt hat. Wäre er nicht gewesen, wäre ich gestern nicht so weit gekommen!

Wir formatieren nun 2 Festplatten ca. 4 mal, wundern uns 30 Minuten lang, warum sie nicht funktionieren (bis wir merken, dass sie keinen Strom haben [siehe oben]), installieren DSL 4 mal, bekommen den USB-Anschluss zum Laufen und den Sound zum Funktionieren, bauen die Festplatten ein. Nach ca. 3 Stunden sind wir froh, dass der Rechner jetzt weitestgehend fertig ist.

Um 3 Uhr morgens bin ich dann zufrieden und dankbar in mein Bettchen gefallen.

Truth can be painful

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade, Freizeit, Sonstiges — Mörßl at 1:23 on Montag, Juli 17, 2006

Es gibt viele Dinge in der Welt, die mich gerade beschäftigen - vielleicht auch zu sehr. Ich hab Gott im letzten halben Jahr so einige Fragen gestellt. Und wie er nun mal so ist, antwortet er. Manchmal waren seine Ansichten zu bestimmten Themen etwas anders, als meine. Naja, aber er hat ja nun mal das letzte Wort. Bei vielen Sachen hatte ich schon eine leichte Ahnung, dass Gottes Plan mit mir in eine andere Richtung geht, als ich mir das dachte.

Einige Male war diese Erkenntnis äußerst schmerzhaft, andere Male auch von Freude begleitet. In die Details will ich da nicht gehen, einfach weil mir das zu privat ist…

Im Augenblick sauge ich alles, was in meiner Umwelt passiert in mich auf, und versuche damit irgendwie zurecht zu kommen. Ein Lied, was meine Situation ganz gut beschreibt, kommt mal wieder von Die Happy und heißt Perfect:

Sometimes the answer
To all of my questions
Are too much for me to hear
Truth can be painful
And hard to prepare for
I’m glad I’ve got you near

If I had a heart of stone
I could turn the other cheek
But that’s not me, no
I soak it up I take it in
Try to deal with everything I feel

THE UGLINESS IN THIS BIG WORLD
BRINGS ME DOWN AND MAKES ME SAD
BUT THEN THERE’S YOU
YOU ARE PERFECT

YOU’RE THE ONE WHO MAKES ME SEE
THAT EVERYTHING’S MUCH BETTER
THAN IT SEEMS TO BE
YOU ARE PERFECT

You were the answer
To all of my questions
About a million times
(yes you are)

You make all the difference
You lead the way and point out all the lies
You open up my eyes

THE UGLINESS IN THIS BIG WORLD
BRINGS ME DOWN AND MAKES ME SAD
BUT THEN THERE’S YOU
YOU ARE PERFECT

YOU’RE THE ONE WHO MAKES ME SEE
THAT EVERYTHING’S MUCH BETTER
THAN IT SEEMS TO BE
YOU ARE PERFECT

WHERE WOULD I BE WITHOUT YOU
YOU MAKE ME PERFECT

When I’m a mess
When I need someone to run to
You are there right next to me

Ich weiß nicht, wie es mir gehen würde, wenn ich Jesus nicht hätte. Er ist für mich dieser “jemand zu dem ich rennen kann.” Er ist immer da, und immer in der Nähe. Wenn ich Hilfe brauche ist er in einem Sekundenbruchteil zur Stelle. Und auch wenn ich mich so gefühlt habe, als hätte man mir etwas weg genommen, so gibt er mir doch im Endeffekt etwas besseres dafür wieder, auch wenn ich eine Weile warten muss, bis ich Jesus’ Geschenk in der Hand halte.

Es gibt einen Satz, der mich schon seit über einem Jahr begleitet: “Jesus hat nie gesagt, dass es einfach wird, er hat nur gesagt, dass es sich lohnt!”

Jesus, ich bin dir so dankbar, dass ich dich habe!

Just do it!

Gespeichert unter: Aktuelles, Aufgefallen, Erlebtes — Mörßl at 1:41 on Donnerstag, Juli 13, 2006

Es ist mir gestern passiert und heute gleich wieder…

Ein Satz, den ich in den letzten Wochen ziemlich oft in Geprächen verwendet (und auch so gemeint) habe, war: “Wenn du was machen willst, dann denk nicht lang drüber nach, sondern schalte den Kopf aus und mach einfach.” Das “schalte den Kopf aus” hab ich so gemeint, dass man über die anzugehende Sache sich nicht den Kopf zerbrechen soll, weil es doch meist Energieverschwendung ist.

Genau dieses Prinzip hat gestern und heute in meinem Job funktioniert (fürs Verständnis: Ich bin Fachinformatiker und entwickle ne Anwendung mit Access). Ich saß am Montag vor einem Problemchen und hab drüber nachgegrübelt, wie es denn zu lösen wäre. Ich hab wie wild im Internet nach Tutorials herumgesucht und gehofft doch irgendwie einen Lösungsweg zu finden. Nachdem ich dann das erfolglos aufgegeben hatte, habe ich mich ans Programm gesetzt und da auch sehr denklastig versucht das Problem anzugehen. Diese Prozedur setzte sich am Montag dann bis zum Feierabend fort - ein befriedigendes Ergebnis kam nicht zustande.

Gestern morgen setzte ich mich dann an den Rechner, habe intuitiv etwas herumgeklickt, ohne dabei wirklich krampfhaft nachzudenken und siehe nach 5 Minuten war die Lösung da. Nachdem ich dann Problem Nummer Eins gelöst hatte, kam natürlich gleich das nächste. Ich ging wieder mit der gleichen denklastigen Vorgehensweise ran - und scheiterte natürlich.

Wiederum am nächsten Tag (also heute) setze ich mich wieder vor den Rechner, klicke intuitiv etwas herum und nach 5 Minuten hatte ich die passende Lösung parat.

Vielleicht wird es ja wirklich Zeit sich mal aus der Theorie heraus zu begeben, nicht erst tage- oder wochenlang in Büchern rumzustöbern (meist lerne ich dabei nichts), sondern auf die gute alte “Learning-by-doing”-Methode zu setzen. Fehler zu machen gehört da natürlich auch mit dazu.

Ich bin mal gespannt, was der Storch in den nächsten Tagen so zu diesem Thema posten wird.

 

Also bis die Tage,

Mörßl

Eine wünschenswerte Gemeinde, wie damals in Thessaloniki!

Gespeichert unter: Gefundenes, Jesus Freaks Bremen, Jesusgemeinde Dresden, NCMI — Mörßl at 11:37 on Montag, Juli 10, 2006

Wir haben unseren Newsletter, die Jesusgemeinde Dresden hat ihren Gemeindebrief. In der Juniausgabe ging es - wie die Überschrift schon sagt - um die Gemeinde in Thessaloniki. Und hier ist der Artikel, geschrieben von Wayne Neuper (Leiter der Jesusgemeinde Dresden und Mitglied im Apostolischen Team von NCMI):

Im ersten Brief von Paulus an die Thessalonicher, lesen wir von einigen beeindruckenden Merkmalen dieser wünschenswerten Gemeinde. Diese Gemeinde war gerade einige Monate alt aber war schon so weit im Verständnis und so hingegeben für ihre Aufgabe im Herrn, dass wir heute nur staunen können. Wie kam es zu dieser schnellen Entwicklung? Welche Merkmale haben so beeindruckt?

Paulus hat eine Zuversicht, dass sie im Glauben wachsen!! Er weiß, dass diese Gemeinde, Gottes Gemeinde ist. Seine Zuversicht ist in Gott. In Kapitel 1 und 2 lesen wir von folgenden Merkmalen …

1. Ihr Alltag (V3)
In Erinnerung hat Paulus ihr Werk des Glaubens (Beziehung zu Gott), die Bemühung der Liebe (Beziehungen mit einander) und das Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus (Haltung gegenüber der Zukunft).

Jeder Christ muss glauben, soll lieben, soll hoffen. Alle drei Dinge sind Zeichen der Wirkung des Heiligen Geistes im Leben der Gläubigen. Sie verändern das Leben. Die Werke sind ein Ergebnis des Glaubens, Bemühungen resultieren von Anstrengung und Ausharren ist Geduld, auch wenn es Widerstand gibt.

2. Ihr Empfang der Botschaft (V5)
Die Gemeinde war ein Ergebnis der Verkündigung des Evangeliums. Diese Verkündigung kam mit Kraft durch eine mächtige Wirkung in die Herzen der Zuhörer, wurde akzeptiert und angenommen und die Botschaft später weitergegeben. ‘

3. Ihr Einfluss (V6,7)
„Und ihr seid unsere und des Herrn Nachfolger geworden, indem ihr das Wort unter viel Trübsal aufnahmt mit Freude des heiligen Geistes, so dass ihr Vorbilder geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja.“
Sie wurden Vorbilder für Andere. Sie waren voll Freude, echt, wahr und gehorsam. Im Vers 8 lesen wir, dass ihr Glaube an jeden Ort hinausgedrungen ist. Sie haben gepredigt, ihr Glaube wurde, weit über die Grenzen der naheliegenden Regionen hinaus, bekannt. Durch Mund zu Mund Übertragung wurde bekannt, dass sich eine neue Art von Gemeinde bereit gemacht hat – eine vorbildliche Gemeinde.

4. Ihre Neubekehrten (V9)
Die Neubekehrten haben sich radikal und durch Gottes Kraft bekehrt. Alle konnten sehen, dass ihr Glaube echt ist. Sie haben sich vom Götzendienst getrennt, haben ein aktives Dienen im Königreich Gottes angefangen und haben sich auf ein geduldiges Warten für die Wiederkunft Jesu eingestellt. Genau diese drei Dinge machen eine Gemeinde stark:

Glaube gekennzeichnet durch Ablehnung des Götzendienstes,
Liebe im Dienen und
Hoffnung durch das Warten auf Ihn.

 

5. Ihre Beziehungen
1Thess.2,8 „Und wir sehnten uns so sehr nach euch, dass wir willig waren, euch nicht nur das Evangelium Gottes mitzuteilen, sondern auch unsere Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.“
Gehen unsere Beziehungen tiefer als nur in die „Funktions“ Ebene? In der Gemeinde in Thessaloniki waren ihre Beziehungen wertvoll und tiefgehend.

Die Gemeinde wurde als Familie verstanden. Sie hatten familiäre Beziehungen mit anderen Gläubigen, die mindestens so herzlich waren, wie die in ihren eigenen natürlichen Familien. Sie waren willig ihre Seelen mitzuteilen! Oder ihre „Leben zu teilen“, wie es in einer anderen Übersetzung heißt.
Paulus hatte Beziehungen der „Bündnis“ Art mit den Menschen in dieser Gemeinde. (siehe 1.Chronik11,1-3) Er war bereit sein Leben zu geben für die Menschen mit denen er in Beziehung war!

Wie können wir die Qualität unserer Beziehungen ganz praktisch wachsen lassen?
Sei erfüllt mit Gottes Liebe
Sei sicher in dem, was du bist und wie Gott dich geschaffen hat. Kein Selbstmitleid! Es ist wichtig, dass du dich selbst lieben kannst.
Begegne den Bedürfnissen der Anderen. Wenn du einen Freund haben willst, sei ein Freund.
Sei ehrlich – keine Masken!
Lerne zu vertrauen.
Vergib, wie dir vergeben worden ist! (Matth.18,21+22). Es geht um dich, nicht um die Anderen!
Höre gut zu
Plane Zeit für Highlights und Spaß
Habe eine realistische Erwartung an Andere.
Baue unterschiedliche Beziehungen d.h. mit Ehepaaren, Mentoren usw.

 

Die Menschen haben von der Gemeinde in Thessaloniki gehört, weil der Geist Gottes in ihrer Mitte gewirkt hat, sie eine radikale Veränderung erlebt haben und diese Nachricht in die ganze Region hinausgedrungen war….. Genau dafür wollen wir als Jesusgemeinde bekannt sein.

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Quelle: http://www.jgdresden.de/index.php?option=com_content&task=view&id=265&Itemid=169&lang=de vom 10.07.06

Ich müsste, ich sollte, ja ich weiß

Gespeichert unter: Aufgefallen — Mörßl at 10:44 on Montag, Juli 3, 2006

“Ich sollte mal öfter Bibel lesen.”

“Eigentlich sollte ich mal wieder beten.”

“Ich müsste mal mein Zimmer aufräumen.”

Das sind alles solche Phrasen, die wir in unserem Alltag verwenden. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber immer wenn ich diese Worthülsen verwende, ist das Ergebnis immer das gleiche. Und zwar passiert da nix, überhaupt nix. Ich habe zumindest bei mir herausgefunden, dass ich solche Sätze immer verwende, um bei anderen gut dazustehen bzw. mich gut da stehen zu lassen oder auf eine andere Weise mich der jeweiligen Gruppe zugehörig zu fühlen oder gute Vorsätze und Handlungsdrang vorzutäuschen.

Ich versuche nicht erst seit neustem diese Phrasen zu vermeiden, weil ich ja schon weiß, dass da i.d.R. nichts draus wird. Stattdessen versuche ich meinen Aussagen mehr Ausdruck zu verleihen, sodass man mich auch nach einer gewissen Zeit mal nachfragen kann / könnte.

Bsp.: “Ich werde mein Zimmer aufräumen!” Hinter der Aussage steht der klare Entschluss dahinter. Wenn ich so was sage, fühle ich mich dann in gewisser Weise (positiv) gezwungen, mein Zimmer aufzuräumen…

Eine andere Sache ist, wenn mich Personen auf eine Sache ansprechen, á la: “Du trinkst zu viel Kaffee!” Meist ist / war meine Antwort auf eine solche Feststellung: “Ja, ich weiß.” Dann macht man dazu noch ein bedröppeltes Gesicht, zieht den Kopf etwas an die Brust und der Gegenüber meint, seine Warnung sei angekommen. Doch genau das Gegenteil ist doch eigentlich der Fall. Mit diesem “Ja, ich weiß.” gebe ich meinem Gegenüber doch nur zu verstehen, dass mir seine Feststellung in Wirklichkeit total egal ist.

Genauso, wie ich versuche (noch so eine Phrase), diese Sätze nicht mehr zu verwenden, nehme ich mir die Kritik, Feststellungen etc. nun doch etwas mehr zu Herzen und arbeite (auch mit Gottes Hilfe) daran, die angemerkten Dinge zu ändern und schmettere sie nicht mit einem “Ja, ich weiß.” ab.

Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der behütet seine Seele vor mancher Not.

Sprüche 21:23 (Schlachter)