Borkum Beach Side

Der Tag starte recht früh am Morgen. Um fünf Uhr, um genau zu sein. Aufstehen, Duschen, Kaffee, Frühstück. Wie ein Tag nun mal so startet. Eine Stunde später klingelte dann ein Freund an der Tür, mit dem ich einen kleinen Trip in die Nordsee unternehmen würde.

Der Tour ging nach Borkum. Mit dem gemieteten Sprinter ging es zuerst auf die Autobahn in Richtung Niederlande. Um Fährgeld zu sparen, fuhren wir über Eemshaven und nicht über Emden. Auf der Autobahn konnten wir dann den Sonnenaufgang beobachten. Ein schöner Anblick, nur doof, wenn man direkt rein fährt und die Sonnenbrille im letzten Mietwagen liegt.

Wir kamen zur rechten Zeit in Eemshaven an. Nach einer kurzen Kaffeepause checkten wir für die Fähre ein (die Kosten für den Fährmann eines Sprinters sind horender als ein paar Münzen oO).

Eine kleine Odysee war der Weg zum Domizil, jenem Ort, wo wir die nächsten Stunden verweilen würden. Vor dem Mittagessen spazierten wir noch kurz an den Strand, an dem dann auch das Bild entstand, was ihr hier seht. Zeitweise konnte man nicht unterscheiden, ob wir nun am Strand oder in der Wüste sind. Rings um uns her war nur Sand.

Ein Blick auf die Uhr verriet dann, dass es Zeit zum Essen sei. Also Rückweg antreten. Gestärkt durch Schnitzel und Kartoffelecken konnten wir uns nun ans Werk machen. Es galt einen Gastronomiekombidämpfer vom Keller des Domizils in den Sprinter zu wuchten. Es waren die Minuten, weswegen wir den Weg auf die Insel überhaupt eingeschlagen hatten.

Ein paar Uffzer und “Sch**** ist das Ding schwer” später hatten wir den Dämpfer im Sprinter verstaut. Während er noch fachmännisch vertaut wurde, kamen noch ein paar andere Extras mit an Bord. Danach konnten wir noch ein paar Impressionen von der Insel mitnehmen. Kurz vor fünf mussten wir dann den Rückweg antreten, die Fähre wartete.

Wie wir nachher feststellen durften, wartete sie entweder im anderen Hafen oder doch auf See. Mit einer Verspätung, die man sonst nur von der Bahn kennt, traf die Fähre auf Borkum ein. Das Laden der Kraftfahrzeuge war dann schon ein Schauspiel für sich. Unterbrochen durch umher fahrende Züge und Fußgänger beobachteten wir, wie Fahrzeug um Fahrzeug in der Fähre verschwand. Wir – die wir mit die eines der ersten Fahrzeuge an der Fähre waren – kamen als vorletztes auf das Schiff. Millimetergenau eingestellt, sodass die Klappe der Rampe verfehlte uns nur um ein paar Zentimeter.

Nach der erfolgreichen Rückfahrt nach Bremen und dem Ausladen des Dämpfers ging dann auch ein sehr schöner, langer und erholsamer Tag zu Ende. Es bleibt zu sagen: Borkum – immer eine Reise wert.

Ruhe

Es war ein Sonntag Morgen. Noch gar nicht so lange her. So gegen fünf Uhr. Da ist sie von uns gegangen. Meine Oma.

Es ist der erste Todesfall, der mir so nah ist. Nach dem Aufstehen warf ich einen Blick aufs Handy: ein Anruf meiner Mutter, eine SMS von ihr und eine WhatsApp-Nachricht von meinem Bruder. Jedesmal sollte ich mich melden. Mir schwante etwas.

Dann rief meine Ma nochmal an und überbrachte mir die Nachricht. Und dann kamen sie, die Tränen. Glücklicherweise war die Liebste in diesem Moment da.

Ich werde dich vermissen <3.

Januszeit

Die Liebste schrieb es heute auch schon. Wir sind mittlerweile schon vier Wochen in der neuen Wohnung. Wir haben sie innerhalb kürzester Zeit eingerichtet. Für mich ist es seit vielen Jahren mal wieder ein Gefühl von “Zu hause”. Ein wunderschönes zu hause. Ein Rückzugsort.

Die Überschrift sagt “Januszeit”. Janus – eine Kreatur mit 2 Gesichern in einem Kopf. Und dieser Vergleich beschreibt mein aktuelles Befinden sehr gut. Auf der einen Seite ist die Zeit mit der Liebsten in der Wohnung zusammen mit das schönste, was ich bisher erlebt habe. Auf der anderen Seite ist mein körperliches und seelisches Befinden grad extrem angeknackst. Vor ein paar Wochen fiel es mir schwer, den normalen Alltag zu bewerkstelligen. Mein Erholungsgen scheint sich abgemeldet zu haben. Ich komme mir vor, wie ein Akku mit 10% Restkapazität. 

Der größte Teil meiner Zeit überwiegt der gute Teil des Janus. Der Teil, wo ich die Zeit mit der Liebsten genieße, Kraft tanke und ich mich dann doch erholen kann. Aber manchmal bricht der andere Teil durch und vieles wird schwarz. Das sind Zeiten, in denen ich neben mir stehe und mich wundere, was da grade in mir los ist. Zeiten, in denen ich mich nicht wieder erkenne. Zeiten, in denen ich von mir selber geschockt bin. Es sind schlimme Zeiten.

Ich sehne mich nach der Zeit, wo Janus nicht mehr Janus ist, sondern nur noch ich bin. Es geht langsam, sehr langsam. Und in der Zeit genieße ich die guten Zeiten.

Kleinigkeiten, die das Leben versüßen

Im Netz gibt es immer mal wieder kleine Nettigkeiten. So verlost die Tabletcommunity zwei Tablets.

Folgt dem Link und erfahrt mehr :-) .

Ein neuer Lebensabschnitt

Wir sind nun schon seit zwei Wochen in der Wohnung. Schon faszinierend, wie schnell die Zeit verging. Heute gesellte sich dann auch eine weitere Weggefährtin zu uns – meine Katze.

Ich freue mich tierisch (haha) das Fellknäuel wieder an meiner Seite zu haben. Im letzten Jahr war das ja mit dem Einsatz in der Löwenstadt recht schwierig gewesen. Die Kleine war sehr oft alleine und wir von einander getrennt. Zuerst durch die Anfangszeit im Hotel, danach war sie dann meist an den Wochenenden alleine. Zum Ende des Jahres war sie dann mit ein paar anderen Katern zusammen in der WG. So richtig angefreundet haben die sich auch nie wirklich.

Allen Befürchtungen zum Trotz hat sie sich doch recht schnell an ihr neues Revier gewöhnt und die neuen Zimmer erkundet. Ganz neugierig reagierte sie auf die Rennmäuse der Liebsten. Immer wenn es bei den Mädels der Liebsten raschelte, war das Kätzchen auch schon zur Stelle. Schließlich will man ja nix verpassen.

Für mich ein weiterer Schritt ins Wohlfühlen – zusammen mit der Herzensdame <3.

Mary Poppins und ihre fleißigen Helfer

Es ist kaum zu glauben, dass es nun schon fast eine Woche her ist. Aber am letzten Samstag stand ja der Umzug ins traute Heim an.
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Wandern

Man möchte fast denken, dass umziehen eines meiner Hobbies sei. Obwohl dem nicht so ist, steht in einer Woche wieder einer an. Zusammen mit der Liebsten werden wir genau ein halbes Jahr vor der Hochzeit unser heimliches Nest beziehen.
Die Einrichtung haben wir schon fast komplett und ich habe das Gefühl endlich ankommen zu können. Waren die letzten Jahre doch recht von Hektik geprägt.
Ich freu mich jedenfalls riesig auf das neue Heim. Unser Heim

Hallo liebes Vodafoneteam – Ein offener Brief II

Danke für euren netten Anruf heute morgen. Ich hätte ja fast nicht abgenommen, hinter der verborgenen Nummer hätte sich ja jeder verstecken können.

Ich finde es super, dass ihr auch über 3 Seiten lange Briefe lest, die euch geschickt werden. Vielen Dank auch für eure Nachsicht und das Entgegenkommen bei unserer beider Beziehungsende – im April.

Viele Grüße

Glückseeligkeit

M: “Wie hast du das nur geschafft­????????????­”
Ich: “Gewartet, lange gewartet und dann den richtigen Moment abgepasst.”

<3

Du bist so flauschig!!

Du begleitest mich nun schon so lange und bist eine echt treue Seele. Viele Sachen haben wir zusammen durchgemacht. Du warst immer für mich da, als ich dich brauchte. Ich schrieb es schon, du bist eine treue Seele und ich möchte dich niemals missen.

Wir waren oft unterwegs und auf Strecke, hatten viel zu schleppen in den letzten Jahren. Oft haben dir die Fahrten nicht gefallen. Es tat mir körperlich weh, dich neben mir winseln zu hören. Wir beide waren froh, als die Fahrten vorbei waren.

Die letzte Tour hast du mir wahrscheinlich krumm genommen. Die Unterkunft war auch bissl stessig. Bald werden wir nochmal auf Reise gehen. Aber diesmal sind wir angekommen. Diesmal sind wir da.

Mein liebsten Kätzchen, wir ziehen zusammen – zusammen mit der Frau, mit der wir den Rest unseres Leben verbringen werden. Du bist so flauschig.