Alina und Merle

Gespeichert unter: Begegnungen der 4. Art, Beschäftigt mich grade, Erlebtes — Mörßl at 12:55 on Donnerstag, August 30, 2007

Alina, so heißt meine Großcousine. Merle, so heißt die Tochter vom Wegbegleiter Christof Lenzen. Christofs Blog lese ich seit kurzem. Vor ein paar Tagen konnte man folgendes auf seinem Blog lesen:

Nun ist es geschafft - unser zweites Kind ist auf der Welt. Und Ole hat eine kleine Schwester, Merle Lydia - Merle heißt Amsel und wir wünschen uns, dass sie irgendwann ganz fröhlich und unbeschwert ihr Lebenslied nach Gottes Melodie pfeifen kann.

Merle, nur wenige Tage alt, muss in ihrem Leben allerdings schon so einiges durchmachen. Die Ärzte stellten fest, dass Merle ein Loch in der Herzscheidewand hat. Später stellt sich heraus, dass ihr eine Herzklappe fehlt. Sie wird demnächst am Herzen operiert werden müssen.

Als ich die Zeilen von Christof las, fiel mir ein, was meine Großcousine am Anfang ihres Lebens durchstehen musste: Alina kommt im Juli 2005 zur Welt - 2 Monate eher als geplant. Als Frühchen muss sie in den Brutkasten. 2 Wochen nach ihrer Geburt ziehe ich nach Bremen um, bekomme das alles nur am Telefon mit. Die Wochen vergehen - mittlerweile ist es November. Da bekomme ich einen Anruf von meiner Ma. In Tränen aufgelöst erzählt sie mir, dass bei der kleinen Alina ein Gehirntumor festgestellt wurde und sie Ende der Woche operiert werden muss. Ich war total geschockt. Man konnte mich für mehrere Tage nicht gebrauchen. Zusammen mit guten Freunden, im Hauskreis und auch mit der gesamten Gemeinde haben wir dann für das kleine Mädchen gebetet. Die OP am Gehirn verlief ohne Komplikationen, die Ärzte konnten alle Zellen des Tumors entfernen. In der darauf folgenden Woche ging es mit Alina einigermaßen bergauf. Bei einer Nachuntersuchung stellten die Ärzte fest, dass Alinas Bauch voll Wasser war. Den Ärzten fehlte jegliche Erklärung - Alina musste erneut operiert werden. Auch diese OP verlief ohne Zwischenfälle.

Alina blieb noch mehrere Monate im Uniklinikum in Dresden zur Beobachtung, kam anschließend zur Physiotherapie. Mittlerweile kann die Kleine laufen und brabbelt so, wie jedes andere Kind. Den Rückstand, den sie durch den Aufenthalt im Krankenhaus erlitten hat, hat sie mittlerweile aufgeholt.

Gott hat bei Alina eingegriffen und geholfen. Ich bete dafür, dass er es auch bei Merle tut. Er hat es einmal getan. Ich denke er tut es wieder. Gott ist groß!

Soundso Teil 2

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade, Videos — Mörßl at 1:28 on Dienstag, August 21, 2007

Aufm Freakstock war das Lied “Soundso” von Wir sind Helden das Introlied für ne Predigt. Die Predigt ist so ein bisschen auch mit dafür verantwortlich, dass mir dieses Lied nicht mehr aus dem Kopf geht.

Mittlerweile hab nich nen Link zu dieser Predigt gefunden: Hier isser

Und hier nochmal das Lied zur Predigt, auch wenns nun doppelt ist ;). Am besten hört ihr euch erst das Lied nochmal an und hört dann die Predigt.

Mörßl allein zu haus ODER Die Woche des Umzuges

Gespeichert unter: Aktuelles, Beschäftigt mich grade, Hoffnungshaus, Jesus Freaks Bremen, offen:bar — Mörßl at 7:32 on Sonntag, Juli 1, 2007

Nun haben wir Juli. Das heißt so vieles hier in Bremen. Die vergangene Woche war die letzte der offen:bar. Unseren letzten Godi in der Kneipe hatten wir schon am vergangenen Sonntag gefeiert. Am Dienstag gabs das letzte All-You-Can-Eat. Uli und ich hatten da die Gäste bekocht. Am Mittwoch war dann die große offen:bar-Abschiedsparty. Viele Leute aus den vergangenen 6 Jahren, in denen die Kneipe bestand, waren gekommen um nochmal in der Kneipe ein letztes Steak zu essen oder ein letztes Bier zu trinken. Donnerstag und Freitag wurden dann dazu genutzt, die Kneipe auszuräumen und die letzten Sachen mit den Nachpächtern zu klären. Am Sonnabend haben dann zusammen mit den offen:bar-Mitarbeitern einen Abschiedsgottesdienst gefeiert. Da wir nicht mehr in die Kneipe konnte - der Schlüssel war schon übergeben - feierten wir in einem Gemeinschaftsraum auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Es ist schon ein komisches Gefühl zu realisieren, dass diese Kneipe, dieser Anlaufspunkt, nun nicht mehr besteht. Gestern abend bin ich nochmal an der Kneipe gewesen, da ich mein Fahrrad noch da hatte. Seltsam da fremde Menschen hinter dem Tresen stehen zu sehen. Im Schaufenster stand die Tafel, auf der wir sooft einen Spruch drauf hatten, um zum Godi einzuladen. Nun stand da drauf: “Schwarzer Hermann kommt zurück. Bald”. (Die Kneipe hieß “Schwarzer Hermann” bevor das offen:bar-Team den Betrieb übernommen hatte.)

Heute war dann nocheinmal ausräumen angesagt. Diesmal aber nicht die Kneipe, sondern das Hoffnungshaus. Genauer gesagt das Zimmer von Corcken. Der zieht ja aus und hier ist es ebenso ein komisches Gefühl. Auf einen SchLag sind 2 Bewohner raus aus dem Haus und im Moment bin ich hier allein im ganzen Haus. Seltsam, aber auch spannend diese Dinge zu beobachten. Sachen gehen zu ende. Neue Sachen beginnen. Kai zieht ja nun ein. Bin mal auf die kommenden Monate gespannt, und wie sich die ganze Sache mit den Freaks hier in Bremen entwickelt.

Vivis Psalm

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade, Gefundenes — Mörßl at 1:10 on Freitag, Juni 1, 2007

Nimm diese Last
von meinen Schultern
denn ich will fliegen
Oh mach mich frei!
Nimm diese Last
von meinen Schultern
denn ich will aufstehn
und mit dir gehn.Denn diese Schatten
drücken mich zu Boden
und das Vergangene
hält mich zurück.

Nimm diese Last
von meinen Schultern
denn ich will fliegen
Oh mach mich frei!
Nimm diese Last
von meinen Schultern
denn ich will aufstehn
und mit dir gehn.

Denn diese Trauer
saugt mich aus
denn diese Lügen
sind mein Tod.

Nimm diese Last
von meinen Schultern
denn ich will fliegen
Oh mach mich frei!
Nimm diese Last
von meinen Schultern
denn ich will aufstehn
und mit dir gehn.

Du hast gesprochen
es ist versprochen
ich will dir glauben
ich glaube dir.

du gibst mir Freude
drum bin ich froh
du gibst mir Flügel
ich flieg mit dir
du nimmst die Last
von meinen Schultern
du nimmst die Last
und machst mich frei

Gefunden bei Wiebke

Den Umständen entsprechend

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 1:45 on Dienstag, Mai 29, 2007

Ihr kennt das sicher auch. Viele Sachen laufen schief, man bekommt nix auf die Reihe. Man bekommt einiges an Rückschlägen und muss auch mal einstecken. Mit der Zeit bekommt man das Gefühl, als habe man die ganze Welt gegen sich.

Hmm, das klingt erstmal nicht so toll - und das ist es ja auch nich. Ich mein, das alles ist ja nicht einfach nur so dahin gesagt, sondern in jedem einzelnen Fall stecken da Menschen dahinter. Das ist so ne Sache, die ich meistens vergesse.. Das hinter (fast) jeden Geschichte eine oder mehrere Personen stehen, die diese ganzen Sachen wirklich erlebt haben. Wie würde es mit ergehen, wenn ich das erlebt haben würde, was in irgendeiner Erzählung / Zeugnis passiert ist? Mir reicht grad das, was ich selber erlebe.

Ich kenne dieses Gefühl, dass vieles gegen mich steht. Ich bin am zweifeln, weiß nicht weiter, will nicht mehr usw. usw. Aber dann kommt der große Papa von oben und erinnert mich die Zusagen, die er gemacht hat, an die Dinge, wo er mir schon im meinem Leben geholfen hat oder daran, wo er anderen Leuten geholfen hat - sei es in meinem Umfeld oder z.B. in der Bibel..

Und wenn dich (und mich) dieses “Die-ganze-Welt-ist-gegen-mich”-Gefühl überfällt, so kannst du (und ich) dennoch zuversichtlich sein und beten:

Der Herr ist mein Licht, er rettet mich.
Vor wem sollte ich mich noch fürchten?
Bei ihm bin ich geborgen wie in einer Burg.
Vor wem sollte ich noch zittern und zagen?
Wenn eine ganze Armee gegen mich aufmarschiert, fürchte ich mich nicht,
denn du, Gott, bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Psalm 27:1.3 & Psalm 23:4

Groß du bist!

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 11:55 on Sonntag, März 11, 2007

Ich habe in den letzten beiden Wochen zusammen mit Joachim die Star Wars Reihe gesehen. Eine Szene aus dem 4. Teil ist mir im Gedächtnis hängen beblieben:

Der junge Luke Skywalker die Order bekommen, auf einem Planeten nach dem Jedi-Meister Yoda zu suchen. Als er mit seinem Schiff auf dem Planeten ankommt und in einem See landet, trifft er auf dieses kleine Figürchen. Die beiden reden miteinander, Luke sagt ihm, dass er keine Zeit habe, sich mit ihm zu unterhalten, da er sich auf der Suche nach einem großen Krieger befinde, der Yoda heißt. Der kleine Grüne springt darauf an und meint, dass er Luke zu Yoda bringen könnte. Und so begeben sich die beiden zusammen auf Tour. Sie landen im Haus des Grünen, wo sie erst einmal essen.

Luke drängt darauf endlich diesen Yoda kennen zu lernen. Er hat nicht geschnallt, dass dieser kleine Grüne in Wirklichkeit die Person ist, die er sucht. Yoda mag zwar nicht von großer Statur sein, doch die Macht, die er hat, ist enorm. Yoda belehrt Luke darüber, dass es nicht auf das ankommt, was man sieht.

Und so kommt es auch in unseren Leben nicht darauf an, wie groß wir sind. Es ist wichtig zu wissen, wie Gott uns sieht und nicht, was andere Menschen oder manchmal auch wir selbst von uns denken.

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.
1. Samuel 16:7

Es kommt darauf an, was wir in unsren Herzen haben. Gott kennt unsere Herzen, er kennt uns in- und auswendig.

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen.
Römer 5:5

Er hat uns gemacht, er hat uns gewollt. Er weiß, wie es um uns steht. Und es ist egal, wie groß du dich fühlst. Du kannst dich so groß fühlen, wie Yoda es von der Statur her ist, aber Gott weiß auch, dass du in Wirklichkeit viel größer bist. Er weiß, was er in dich reingelegt hat und das sollst und kannst du benutzen.

Vom Wollen und Zweifeln

Gespeichert unter: Aktuelles, Beschäftigt mich grade — Mörßl at 12:25 on Sonntag, September 10, 2006

Seit einigen Wochen beschäftigt mich ein Satz, den ich in einem Gespräch mit Tina aufgeschnappt habe. Der Satz ist sehr tiefgehend. Und hier ist er:

Wenn ich sage: “Ich bin mir nicht sicher, ob ich das will.”, dann will ich es in Wirklichkeit nicht.
Tina Bernhard

Ich weiß nicht, ob ihr solche Situationen kennt, aber in meinem Leben sind sie immer wieder aufgetaucht. Man steht vor einer mehr oder weniger schwerwiegenden Entscheidung. Ausbildungsplatz, neuer Arbeitsplatz, Beziehung, Dienst, fahr ich zu Ausbildungsveranstaltung XY, geh ich auf Konzert XY?

Die Frage “Will ich das wirklich?” taucht bei mir immer wieder auf, wenn ich mir über Gottes Willen für die aktuelle Situtaion nicht sicher bin. Und davon gab es im letzten Jahr sehr viele. Hätte ich diesen Satz schon eher gekannt, hätte ich einige - wie sich im Nachhinein herausgestellt hat - suboptimale Entscheidungen nicht getroffen.

Wenn ich mir einer Sache allerdings sicher war, habe ich fast alles in Bewegung gesetzt, um diese Sache zu bekommen. Kleines Beispiel dazu aus meinem “alten” Leben (ergo vor meiner Bekehrung). Als ich von meiner jetzigen Ausbildungsfirma zum ersten Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, ging in mir der Wunsch auf: “Hier willst du auf jeden Fall hin.” Ich weiß nicht, was es gewesen ist, was mich in diesen wenigen Minuten, in denen mich mein jetziger Ausbilder durch die Firma führte, so stark von der Firma begeisterte. Ich wollte einfach dahin.

Als ich die Firma nach dem Vorstellungsgespräch verlassen hatte, hatte die HEC (besagte Ausbildungsfirma) Rang 1 auf meiner Wunschausbildungsstättenliste erreicht. Und gleiches sagte ich auch meinem Ausbilder während eines Telefonates, in dem es um einen Termin für ein zweites Vorstellungsgespräch ging: “Also wenn Sie mir nach dem Gespräch einen Ausbildungsvertrag anbieten, unterschreibe ich den sofort.” Und dieser Satz war so gemeint, wie ich ihn gesagt hatte. Schlussendlich kam es fast so. Mir wurde direkt nach dem zweiten Vorstellungsgespräch der Ausbildungsplatz angeboten und ich habe natürlich angenommen.

Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.
Philipper 2:13

Kraft durch Freude

Gespeichert unter: Aufgefallen, Beschäftigt mich grade, Gefundenes — Mörßl at 11:18 on Dienstag, August 1, 2006

Die am 27. November 1933 gegründete NS-Gemeinschaft “Kraft durch Freude” (KdF) war die populärste Organisation im NS-Regime. Das Volkswagen-Projekt sowie Nah- und Fernreisen gehörten zu den wichtigsten Aktivitäten der Freizeitorganisation KdF, einer Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Mit dem umfassenden Wirken dieser Organisation sollte vorrangig die Arbeiterschaft in die “Volksgemeinschaft” integriert werden. Zugleich sollten so die im Zuge der Aufrüstung notwendigen Produktionssteigerungen ohne nennenswerte Lohnerhöhungen durchgesetzt werden. KdF-Veranstaltungen sollten der Entspannung und der Regeneration zur Erhöhung der Arbeitsleistung dienen, wozu auch die Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsplätze mit Kantinen, Sportstätten oder Grünanlagen gehörte. Die Organisation KdF, die den Zugang zu bisher bürgerlichen Privilegien anbot, diente letztlich der Vorstellung einer klassenlosen Gesellschaft im Sinne der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft.

Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/kdf/index.html vom 01.08.2006 10:37 Uhr

Der arbeitende Mensch braucht Ausgleich. Das haben auch die Nazis damals erkannt - und auch umgesetzt. Ganz ihre Idee war es nun auch nicht. Der Grundgedanke einer “Freizeitorganisation” haben sie sich bei den Italienern abgeschaut. Aber sie haben den Leuten etwas geboten, was sie auch bezahlen können. Die arbeitende Bevölkerung sollte sich nicht der Langeweile oder dem “Lodderleben” hingeben, sondern sich qualitativ hochwertig erholen - um noch mehr Arbeit leisten zu können. Zu dem war KdF ein Teil der Gleichschaltung des Regimes. Das gesamte Leben der Deutschen sollte vom Regime infiltriert werden. Andere Beispiele für die Gleichschaltung sind z.B. der Volksempfänger - ein Radio, dass sich jeder leisten konnte. Es diente perfekt zur Propaganda.

Aber warum schreibe ich überhaupt über ein solches Thema? Nun ja, mir ist letzte Woche wieder folgender Vers aus der Bibel eingefallen:

[...]die Freude am Herrn gibt euch Kraft!
Nehemia 8:10 (HfA)

Und das erste, was mir dabei durch den Kopf schoss, war eben “Kraft durch Freude”. Das ist so eine Wortgruppe, die sich einfach ins Gehirn einbrennt - wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass die Nazis sie gewählt hatten.

Ihr kennt das sicherlich auch, dass man in den Anbetungszeiten - egal, ob die nun im Gottesdienst sind oder zu Hause, in der Straßenbahn, egal wo - erfrischt und aufgetankt wieder raus kommt. Ebenso kann ich durch Bibellesen, beten oder einfach mal Still vor Gott sein wieder auftanken. Die Freude am Herrn ist meine Kraft. Und wenn diese Dinge fehlen, so fehlt mir (meist) die Kraft. Eine Sache, die ich in den letzten Wochen erleben musste. Doch da schreib ich später noch was dazu.

Jetzt will ich aber nicht sagen, dass Kraftlosigkeit immer ihre Ursache in fehlendem Gebet etc. liegt. Dem ist nicht so. Vielleicht solltest du einfach mehr schlafen, oder was essen .

 

Um nochmal auf die Geschichte mit den Nazis zurückzukommen. Ich denke, dass es für uns Deutsche besonders schwierig ist, sich mit solchen “Phrasen” aus dem Dritten Reich auseinander zu setzen bzw. anzufreunden (Nur mit der Abfolge der Wörter, nicht, was die Nazis draus gemacht haben!). Es fiel mir nicht einfach diesen Post hier zu schreiben, vor allem, weil man beim Hören der Worte immer diese 12 schwarzen Jahre der deutschen Geschichte im Hinterkopf hat.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass “Kraft durch Freude” doch wahr ist und von der reinen Wortbedeutung her nichts schlimmes an sich hat und wenn es gelebt wird Befreiuung und auch Erleichterung im Leben bringen wird.

Truth can be painful

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade, Freizeit, Sonstiges — Mörßl at 1:23 on Montag, Juli 17, 2006

Es gibt viele Dinge in der Welt, die mich gerade beschäftigen - vielleicht auch zu sehr. Ich hab Gott im letzten halben Jahr so einige Fragen gestellt. Und wie er nun mal so ist, antwortet er. Manchmal waren seine Ansichten zu bestimmten Themen etwas anders, als meine. Naja, aber er hat ja nun mal das letzte Wort. Bei vielen Sachen hatte ich schon eine leichte Ahnung, dass Gottes Plan mit mir in eine andere Richtung geht, als ich mir das dachte.

Einige Male war diese Erkenntnis äußerst schmerzhaft, andere Male auch von Freude begleitet. In die Details will ich da nicht gehen, einfach weil mir das zu privat ist…

Im Augenblick sauge ich alles, was in meiner Umwelt passiert in mich auf, und versuche damit irgendwie zurecht zu kommen. Ein Lied, was meine Situation ganz gut beschreibt, kommt mal wieder von Die Happy und heißt Perfect:

Sometimes the answer
To all of my questions
Are too much for me to hear
Truth can be painful
And hard to prepare for
I’m glad I’ve got you near

If I had a heart of stone
I could turn the other cheek
But that’s not me, no
I soak it up I take it in
Try to deal with everything I feel

THE UGLINESS IN THIS BIG WORLD
BRINGS ME DOWN AND MAKES ME SAD
BUT THEN THERE’S YOU
YOU ARE PERFECT

YOU’RE THE ONE WHO MAKES ME SEE
THAT EVERYTHING’S MUCH BETTER
THAN IT SEEMS TO BE
YOU ARE PERFECT

You were the answer
To all of my questions
About a million times
(yes you are)

You make all the difference
You lead the way and point out all the lies
You open up my eyes

THE UGLINESS IN THIS BIG WORLD
BRINGS ME DOWN AND MAKES ME SAD
BUT THEN THERE’S YOU
YOU ARE PERFECT

YOU’RE THE ONE WHO MAKES ME SEE
THAT EVERYTHING’S MUCH BETTER
THAN IT SEEMS TO BE
YOU ARE PERFECT

WHERE WOULD I BE WITHOUT YOU
YOU MAKE ME PERFECT

When I’m a mess
When I need someone to run to
You are there right next to me

Ich weiß nicht, wie es mir gehen würde, wenn ich Jesus nicht hätte. Er ist für mich dieser “jemand zu dem ich rennen kann.” Er ist immer da, und immer in der Nähe. Wenn ich Hilfe brauche ist er in einem Sekundenbruchteil zur Stelle. Und auch wenn ich mich so gefühlt habe, als hätte man mir etwas weg genommen, so gibt er mir doch im Endeffekt etwas besseres dafür wieder, auch wenn ich eine Weile warten muss, bis ich Jesus’ Geschenk in der Hand halte.

Es gibt einen Satz, der mich schon seit über einem Jahr begleitet: “Jesus hat nie gesagt, dass es einfach wird, er hat nur gesagt, dass es sich lohnt!”

Jesus, ich bin dir so dankbar, dass ich dich habe!

Geben Vögel an, wenn sie fliegen?

Gespeichert unter: Beschäftigt mich grade — Mörßl at 7:40 on Mittwoch, Juni 14, 2006

Das ist ein Zitat aus Superman I. Kurz die Situation: Der junge Clark Kent geht noch auf die High School. Nach dem Footballtrainung wollen einige der Spieler und Chearleader noch etwas unternehmen. Lana fragt Clark, ob er denn bei einem Ausflug (Bar oder ähnliches) mitkommen will. Dies wird allerdings durch den Trainer (oder eine andere offizielle Person) unterbunden: Clark muss sich noch um die Ordnung der Football-Utensilien kümmern. Die anderen fahren mit dem Auto los..

Als Clark mit aufräumen fertig ist, rennt er den Weg nach Hause - und überholt dabei einen Güterzug. Er ist noch vor den anderen (Spieler und Chearleader) bei sich zu hause. Als der Fahrer fragt, wie schnell Clark denn zur elterlichen Farm gekommen sei, antwortet er ganz selbstverständlich: “Ich bin gerannt.”

Sein Vater hört diese Konversation und nimmt Clark nachher zur Seite. “Du hast aber grad ganz schön angegeben.”

“Ist es Angabe, wenn Vögel fliegen?”

 

Ich weiß ja nicht, wie ihr die Frage beantworten würdet. Ich jedenfalls finde, sie geben nicht an. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil es zur Natur der Vögel gehört zu fliegen. Es liegt in ihrer Natur.

Ich hab mir das in der letzten Zeit vorgestellt, wie kleine Küken in ihren Nestern sitzen und ihren Eltern begeistert zuschauen, wie sie fliegen. “Ich will auch fliegen können.”, könnten die Gedanken der Kleinen sein. Einige springen von selbst aus dem Nest und fangen an zu fliegen, andere müssen von ihrem Papa aus dem Nest geschmissen werden, dass sie anfangen zu fliegen. Wenn die Vogeleltern das tun, wollen sie ihre Küken nicht loswerden, sondern wollen sie zum fliegen animieren. Und wisst ihr, was ich an diesem Bild so mag? Die Küken wissen sofort, wie sie fliegen. Es wird kein unkontrollierter Fall.

Dazu hab ich noch einen Text von Die Happy, der mir ebenfalls die letzten Tage nicht mehr aus dem Kopf geht:

IF I COULD FLY

I have been falling
Falling backwards
in slow motion
Going down
Nothing is changing
But the distance to the sun
I have been trying
Such a long time
To get my feet back to the ground
I lost my gravity
Is this how life should be

IF I COULD FLY
I’D LEAVE EVERY BURDEN BEHIND
I WOULD

IF I COULD FLY
THE WAY TO THE STARS
I’D FOLLOW THEM ONE BY ONE

I haven been falling
Through the silence
Always deeper underground
I’m asking questions
But the anwers are so clear
And I know…
I lost my gravity
Is this how life should be

I’m not who I used to be
I’m fighting the enemy in me
It seems to be stronger
But not any longer
Is there anyone out there who could teach me how to fly?

Es gibt da draußen jemanden, der uns das fliegen beibringen kann. Und der heißt Jesus Christus!

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