mac attack

Gespeichert unter: Bremer dumme Sachen, Freizeit — Mörßl at 7:36 on Donnerstag, Januar 31, 2008

Cate hat nen Link zu einem “Wie-süchtig-bin-ich-nach-Apple”-Test gepostet. Ich geb ja zu, ich bin nicht grade begeistert von den weißen Teilen aus Cupertino. Es hat mich allerdings mal interessiert, ob ich nicht auch vom Applevirus infiziert wurde. Die erleichternde Antwort findet sich in dem kleinen Bildchen hier unten ;) 17%

Lichtkegel und Waldwege

Gespeichert unter: Aufgefallen, Begegnungen der 4. Art, Erlebtes — Mörßl at 8:22 on Montag, Oktober 8, 2007

Der Beitrag, den du grad liest, ist erst veröffentlicht, wenn ich wieder in Bremen bin. Für die, die es nicht wissen, ich bin über die erste Oktoberwoche in Sachsen (gewesen). Ich wurde am Sonntag von meinem Bruder am Dresdner Hauptbahnhof abgeholt. Zusammen haben wir dann am Montag und Dienstag mein altes Fahrrad wieder aufgebaut.

Mit eben diesem Fahrrad habe ich die letzten Tage einige Radtouren unternommen. Vor 2 Stunden bin ich wieder von einer solchen Tour wieder gekommen. Das besondere an dieser Tour war, dass ich sie am Abend gefahren bin. Irgendwie war diesmal Vieles dabei: Gut ausgebaute Straßen, Waldwege, beleuchtete Straßen und nicht beleuchtete. Was mir bei der Tour aufgefallen ist, ist die Wichtigkeit der Beleuchtung am Fahrrad. Solange man in gut ausgeleuchteten Straßen - also innerhalb von Ortschaften - kann man auf die Beleuchtung ja fast verzichten (tuts nicht, ist gegen die StVZO). Besonders froh war ich, als mich meine Tour auf einen Waldweg führte. Der Weg war geschätzt 3 Meter breit und direkt daneben floss die Weißeritz - dieses Flüsschen, dass 2002 den Dresdner Hauptbahnhof unter Wasser gesetzt hat - auf der einen Seite und Felsen auf der anderen. Ich war froh dieses Licht an meinem Rad zu haben, um den Weg zu erkennen, den ich in den nächsten 2 Sekunden fahren werde. Rundum war es stockdunkel. Nix zu sehen. Und dann ist da dieser kleine Kegel Licht, der mir den Weg beleuchtet. Ich bin langsamer gefahren, weil ich nicht mehr so viel sah, wie auf den gut ausgeleuchteten Straßen vorm Einbiegen in den Waldweg. Als mir die Wichtigkeit der Beleuchtung für meinen weiteren Weg klar wurde, fiel mir folgender Vers aus Psalm 119 ein. David schreibt:

Dein Wort ist meine Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Psalm 119: 105

Gottes Wort arbeitet in unserem Leben so, wie meine Fahrradlampe auf diesem nächtlichen Waldweg. Es beleuchtet nur soviel deines Lebensweges, wie du gerade wissen musst. Kurven erkennst du rechtzeitig genug, ebenso wie du früh genug merkst, wenn du zu nah an den Wegrand kommt und fast im Wasser landest. Ich brauchte den Lichtkegel meiner Lampe den gesamten Weg, nicht nur ab und zu mal. Wenn ich die Lampe nur alle 5 Minuten eingeschaltet hätte, wäre ich vermutlich nach einer sehr kurzen Wegstrecke im Wasser gelandet. Wir brauchen Gottes Wort auf unserem gesamten Lebensweg und zwar an jedem Tag und in jedem Augenblick, sonst landen wir im Wasser oder am Felsen. Beides wird weh tun..

Pappa, ich danke dir für diese Erkenntnis, für dieses Aufblitzen deines Wortes an so praktischen Dingen. Du bist einfach wunderbar.

Amen.

BreDuSa

Gespeichert unter: Bremer dumme Sachen — Mörßl at 11:57 on Sonntag, Juni 3, 2007

Nein, das ist jetzt kein Name für ein Moped oder irgendwas anderes. Die Titel des Posts hab ich mal analog zum Dresdner-Dumme-Sachen-Blog. Da gibts ab und zu mal was Skuriles aus der Landeshauptstadt der Sachsen. Nun wirds aber nicht nur bei den Sachsen seltsame und manchmal auch urkomische Sachen geben.

Auch in Bremen gibts witzige Sachen, wie das hier:

Hundekotze

Gefunden bei der Bremen Nord Connection.

Flieg, kleine Raupe

Gespeichert unter: Aufgefallen, Begegnungen der 4. Art — Mörßl at 9:34 on Donnerstag, April 5, 2007

Eine kleine grüne Raupe, die auf meiner Hand langkrabbelt

Eben noch lag ich aufm Sofa und war um Inbegriff zu schlafen. Dann störte mich jener grüner Streifen, den ich versucht habe zu fotografieren. Ich hoffe, ihr könnt erkennen, was das ist. Es ist eine Raupe.

Dieser “Vorfall” hat mich an einen Blogeintrag von Melly erinnert, der schon eine ganze Weile zurückliegt. Ich hab den hier auch schon several times (mir fällt der deutsche Ausdruck nich ein ;-) ) verlinkt. Dann wird dieses eine Mal auch nicht schaden.

Lest euch den Eintrag mal durch. Der ist sehr ermutigend, wirklich. Jedenfalls gehts in dem Beitrag zum Schluss darum, dass Gott uns “zum Fliegen geschaffen hat.” Aber wenn wir am Anfang unseres Glaubenslebens stehen - und das muss ich mal sagen is bei mir ja noch der Fall ;-) (hatte vor kurzem mein Zweijähriges) - brauchen wir uns nicht selbst runtermachen, weil manche Dinge noch nicht so laufen, wie sie es sollten. Wir sollen darauf vertrauen, dass Gott uns liebt und einen Haufen an Gnade für uns über hat, weil wir seine Kiddies sind. Nach ner Weile is aus der Raupe dann ein Schmetterling geworden, der fliegt. Aber zwischen der Raupe und dem Schmetterling liegt noch das Stadium der Verpuppung. Soweit ich weiß ist das das Stadium, in dem die Raupe rein gar nix machen kann, außer warten. Sie hat sich eingekapselt, von außen erkennt am rein gar nix.

Eine solche verpuppte Raupe sieht von außen sicher nicht sehr ansprechend aus, aber im inneren des Cokons (keine Ahnung, wie das geschrieben wird) reift das kleine grüne Teil zu einem schönen Schmetterling heran. Ich finde, dass das Jesu Art uns zu verändern beschreibt. Er wirkt IN uns - in unserem Inneren. Mit der Zeit werden dann immer mehr “jesusmäßige” Dinge in unserem Leben nach außen kommen - sie werden den Cokon durchbrechen und sichtbar werden. Manche Dinge früher, manche später - aber es wird geschehen.

Auf jeden Fall werden wir fliegen, denn dafür sind wir geschaffen!

Hier nochmal ein Zitat aus Mellys Post:

Jedermann weiß, das sich Raupen am Ende in Schmetterlinge verwandeln. Aber zunächst sind sie definitiv Raupen. Sie können nicht fliegen. Sie bewegen sich sehr langsam. [...] Wenn du deinen geistlichen Weg mit mir beginnst, dann gebe ich dir das Versprechen, dass du geistlich reif wirst, Heilung und Ganzheit erfährst. Aber so weit bist du noch nicht. Geistlich gesehen bist du noch immer eine Raupe. Also hör auf, dich selbst dafür zu bestrafen, das du noch nicht vollkommen bist, und bleibe auf dem Weg zu der Verheißung. Ich habe dich zum Fliegen erschaffen, aber das ist ein Prozess, der Zeit, Geduld und eine Menge Gnade erfordert.

aus “E-mail von Gott”

Kraft durch Freude

Gespeichert unter: Aufgefallen, Beschäftigt mich grade, Gefundenes — Mörßl at 11:18 on Dienstag, August 1, 2006

Die am 27. November 1933 gegründete NS-Gemeinschaft “Kraft durch Freude” (KdF) war die populärste Organisation im NS-Regime. Das Volkswagen-Projekt sowie Nah- und Fernreisen gehörten zu den wichtigsten Aktivitäten der Freizeitorganisation KdF, einer Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Mit dem umfassenden Wirken dieser Organisation sollte vorrangig die Arbeiterschaft in die “Volksgemeinschaft” integriert werden. Zugleich sollten so die im Zuge der Aufrüstung notwendigen Produktionssteigerungen ohne nennenswerte Lohnerhöhungen durchgesetzt werden. KdF-Veranstaltungen sollten der Entspannung und der Regeneration zur Erhöhung der Arbeitsleistung dienen, wozu auch die Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsplätze mit Kantinen, Sportstätten oder Grünanlagen gehörte. Die Organisation KdF, die den Zugang zu bisher bürgerlichen Privilegien anbot, diente letztlich der Vorstellung einer klassenlosen Gesellschaft im Sinne der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft.

Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/kdf/index.html vom 01.08.2006 10:37 Uhr

Der arbeitende Mensch braucht Ausgleich. Das haben auch die Nazis damals erkannt - und auch umgesetzt. Ganz ihre Idee war es nun auch nicht. Der Grundgedanke einer “Freizeitorganisation” haben sie sich bei den Italienern abgeschaut. Aber sie haben den Leuten etwas geboten, was sie auch bezahlen können. Die arbeitende Bevölkerung sollte sich nicht der Langeweile oder dem “Lodderleben” hingeben, sondern sich qualitativ hochwertig erholen - um noch mehr Arbeit leisten zu können. Zu dem war KdF ein Teil der Gleichschaltung des Regimes. Das gesamte Leben der Deutschen sollte vom Regime infiltriert werden. Andere Beispiele für die Gleichschaltung sind z.B. der Volksempfänger - ein Radio, dass sich jeder leisten konnte. Es diente perfekt zur Propaganda.

Aber warum schreibe ich überhaupt über ein solches Thema? Nun ja, mir ist letzte Woche wieder folgender Vers aus der Bibel eingefallen:

[...]die Freude am Herrn gibt euch Kraft!
Nehemia 8:10 (HfA)

Und das erste, was mir dabei durch den Kopf schoss, war eben “Kraft durch Freude”. Das ist so eine Wortgruppe, die sich einfach ins Gehirn einbrennt - wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass die Nazis sie gewählt hatten.

Ihr kennt das sicherlich auch, dass man in den Anbetungszeiten - egal, ob die nun im Gottesdienst sind oder zu Hause, in der Straßenbahn, egal wo - erfrischt und aufgetankt wieder raus kommt. Ebenso kann ich durch Bibellesen, beten oder einfach mal Still vor Gott sein wieder auftanken. Die Freude am Herrn ist meine Kraft. Und wenn diese Dinge fehlen, so fehlt mir (meist) die Kraft. Eine Sache, die ich in den letzten Wochen erleben musste. Doch da schreib ich später noch was dazu.

Jetzt will ich aber nicht sagen, dass Kraftlosigkeit immer ihre Ursache in fehlendem Gebet etc. liegt. Dem ist nicht so. Vielleicht solltest du einfach mehr schlafen, oder was essen .

 

Um nochmal auf die Geschichte mit den Nazis zurückzukommen. Ich denke, dass es für uns Deutsche besonders schwierig ist, sich mit solchen “Phrasen” aus dem Dritten Reich auseinander zu setzen bzw. anzufreunden (Nur mit der Abfolge der Wörter, nicht, was die Nazis draus gemacht haben!). Es fiel mir nicht einfach diesen Post hier zu schreiben, vor allem, weil man beim Hören der Worte immer diese 12 schwarzen Jahre der deutschen Geschichte im Hinterkopf hat.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass “Kraft durch Freude” doch wahr ist und von der reinen Wortbedeutung her nichts schlimmes an sich hat und wenn es gelebt wird Befreiuung und auch Erleichterung im Leben bringen wird.

Just do it!

Gespeichert unter: Aktuelles, Aufgefallen, Erlebtes — Mörßl at 1:41 on Donnerstag, Juli 13, 2006

Es ist mir gestern passiert und heute gleich wieder…

Ein Satz, den ich in den letzten Wochen ziemlich oft in Geprächen verwendet (und auch so gemeint) habe, war: “Wenn du was machen willst, dann denk nicht lang drüber nach, sondern schalte den Kopf aus und mach einfach.” Das “schalte den Kopf aus” hab ich so gemeint, dass man über die anzugehende Sache sich nicht den Kopf zerbrechen soll, weil es doch meist Energieverschwendung ist.

Genau dieses Prinzip hat gestern und heute in meinem Job funktioniert (fürs Verständnis: Ich bin Fachinformatiker und entwickle ne Anwendung mit Access). Ich saß am Montag vor einem Problemchen und hab drüber nachgegrübelt, wie es denn zu lösen wäre. Ich hab wie wild im Internet nach Tutorials herumgesucht und gehofft doch irgendwie einen Lösungsweg zu finden. Nachdem ich dann das erfolglos aufgegeben hatte, habe ich mich ans Programm gesetzt und da auch sehr denklastig versucht das Problem anzugehen. Diese Prozedur setzte sich am Montag dann bis zum Feierabend fort - ein befriedigendes Ergebnis kam nicht zustande.

Gestern morgen setzte ich mich dann an den Rechner, habe intuitiv etwas herumgeklickt, ohne dabei wirklich krampfhaft nachzudenken und siehe nach 5 Minuten war die Lösung da. Nachdem ich dann Problem Nummer Eins gelöst hatte, kam natürlich gleich das nächste. Ich ging wieder mit der gleichen denklastigen Vorgehensweise ran - und scheiterte natürlich.

Wiederum am nächsten Tag (also heute) setze ich mich wieder vor den Rechner, klicke intuitiv etwas herum und nach 5 Minuten hatte ich die passende Lösung parat.

Vielleicht wird es ja wirklich Zeit sich mal aus der Theorie heraus zu begeben, nicht erst tage- oder wochenlang in Büchern rumzustöbern (meist lerne ich dabei nichts), sondern auf die gute alte “Learning-by-doing”-Methode zu setzen. Fehler zu machen gehört da natürlich auch mit dazu.

Ich bin mal gespannt, was der Storch in den nächsten Tagen so zu diesem Thema posten wird.

 

Also bis die Tage,

Mörßl

Ich müsste, ich sollte, ja ich weiß

Gespeichert unter: Aufgefallen — Mörßl at 10:44 on Montag, Juli 3, 2006

“Ich sollte mal öfter Bibel lesen.”

“Eigentlich sollte ich mal wieder beten.”

“Ich müsste mal mein Zimmer aufräumen.”

Das sind alles solche Phrasen, die wir in unserem Alltag verwenden. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber immer wenn ich diese Worthülsen verwende, ist das Ergebnis immer das gleiche. Und zwar passiert da nix, überhaupt nix. Ich habe zumindest bei mir herausgefunden, dass ich solche Sätze immer verwende, um bei anderen gut dazustehen bzw. mich gut da stehen zu lassen oder auf eine andere Weise mich der jeweiligen Gruppe zugehörig zu fühlen oder gute Vorsätze und Handlungsdrang vorzutäuschen.

Ich versuche nicht erst seit neustem diese Phrasen zu vermeiden, weil ich ja schon weiß, dass da i.d.R. nichts draus wird. Stattdessen versuche ich meinen Aussagen mehr Ausdruck zu verleihen, sodass man mich auch nach einer gewissen Zeit mal nachfragen kann / könnte.

Bsp.: “Ich werde mein Zimmer aufräumen!” Hinter der Aussage steht der klare Entschluss dahinter. Wenn ich so was sage, fühle ich mich dann in gewisser Weise (positiv) gezwungen, mein Zimmer aufzuräumen…

Eine andere Sache ist, wenn mich Personen auf eine Sache ansprechen, á la: “Du trinkst zu viel Kaffee!” Meist ist / war meine Antwort auf eine solche Feststellung: “Ja, ich weiß.” Dann macht man dazu noch ein bedröppeltes Gesicht, zieht den Kopf etwas an die Brust und der Gegenüber meint, seine Warnung sei angekommen. Doch genau das Gegenteil ist doch eigentlich der Fall. Mit diesem “Ja, ich weiß.” gebe ich meinem Gegenüber doch nur zu verstehen, dass mir seine Feststellung in Wirklichkeit total egal ist.

Genauso, wie ich versuche (noch so eine Phrase), diese Sätze nicht mehr zu verwenden, nehme ich mir die Kritik, Feststellungen etc. nun doch etwas mehr zu Herzen und arbeite (auch mit Gottes Hilfe) daran, die angemerkten Dinge zu ändern und schmettere sie nicht mit einem “Ja, ich weiß.” ab.

Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der behütet seine Seele vor mancher Not.

Sprüche 21:23 (Schlachter)

Langsame PCs, Viren und andere unliebsame Dinge

Gespeichert unter: Aufgefallen, Erlebtes — Mörßl at 1:25 on Freitag, Juni 23, 2006

Vorgestern bin ich seit einiger Zeit mal wieder dazu gekommen einige (genauer gesagt 2) Predigten für den Downloadbereich unserer Homepage zu schneiden und hoch zu laden. Schon beim Starten meines Rechners kam er mir etwas langsam vor. Er hat meines Erachtens viel zu lang zum Hochfahren gebraucht. Das hat mich dann allerdings nicht weiter gestört, nebenbei lief ja noch TV.

Ich schneide also die Predigten, was länger gedauert hat, als normalerweise. Aber nach einer Weile war ich dann doch fertig und die Predigten online. Da Lilly noch etwas an meinem Rechner machen wollte, habe ich ihn zu ihr ins Zimmer bebracht. Auf die Frage, ob der Lappi denn schon die ganze Zeit so langsam war, meinte sie: “Ja.”

Für mich stand sofort fest, das Teil hat sich einen Virus eingefangen. Ich hab in dieser Denkweise eine Parallele zu einer anderen Sache entdeckt. Und zwar hatte ich mich einige Tage vor dieser Szene mit einer anderen Person über die Ursachenanalyse unserer Probleme unterhalten. Ziemlich oft komme ich dann zu dem Schluss, dass das Mister S. aus H. oder einer seiner Kumpanen seine Finger im Spiel haben muss. Dann betet ich mich von dem ganzen Zeug frei und das Problem ist gegessen.

So, zurück nun zu meinem Virus. Ich hab also sofort meine Virendefinition auf einen aktuellen Stand gebracht und eine Virenüberprüfung durchgeführt. Nach einer 3/4 Stunde des Suchens hatte der Scanner kein Virus gefunden. Ergo konnte er keinen Virus entfernen, ergo mein Langsamkeitsproblem muss irgendeine andere Ursache haben.

Und nun wieder der Bogen zu unserer Ursachenanalyse. Oftmals bete ich mich von Sachen frei, die einfach nicht da sind. Das ist dann so, als würde man den Virenscanner auf ein Virus ansetzen, der nicht auf dem Rechner ist. Wie in meiner aktuellen Rechnersituation liegt das Problem wohl nicht an einem Virus, sondern eher an einer anderen Stelle. Das heißt dann wahrscheinlich, dass ich zeitintensiv suchen muss.

In Zukunft werde ich mir auch in meinem persönlichen Umfeld mal etwas mehr Zeit nehmen, um unschöne Situationen mal unter einem anderen Licht beleuchten. Ich habe keine Lust meine Zeit auf das Austreiben von Dämonen zu verschwenden, wenn die ihre Finger gar nicht im Spiel haben!

Beute oder Jäger?

Gespeichert unter: Aufgefallen, Beschäftigt mich grade — Mörßl at 1:00 on Freitag, Juni 9, 2006

Letzte Woche habe ich mir Ice Age 2 angeschaut. Ihr werdet die Charaktere sicher kennen. Da gibt es Sid, das Faultier, Manni, das Mammut und Diego, den Säbelzahntiger.

Die ganze Geschichte des Filmes will ich jetzt nicht erzählen. Aber es gibt doch eine Szene, die mich zum Nachdenken angeregt hat.

Es handelt sich dabei um folgendes: Diego, der furchtlose Tiger, hat Angst vor Wasser. Das ist ja erst einmal gar nicht so schlimm. Dummerweise hat Sid das mitbekommen. Nun fängt Sid an Diego immer wieder damit aufzuziehen. Die Szene, die ich meine, geht in etwa so, dass Sid (wiedereinmal) lamentiert, Angst sei ganz normal und ein jeder habe Angst. Diego - ein bisschen an seinem Ego gekratzt - antwortet: “Angst haben nur Beutetiere.” Darauf antwortet Sid: “Dann lässt du aber zu, dass dich die Angst zu ihrer Beute macht.”

Etwas später im Film wird Diego wieder mit seiner Angst konfrontiert. Er muss seine Angst vor dem Wasser überwinden, um seine Freunde vor dem ertrinken zu retten. Und er springt ins Wasser!

Diego hat sich von seiner Angst nicht zur Beute machen lassen, sondern hat den Spieß umgedreht und sich seine Angst zur Beute gemacht.

 

Auch wir müssen eigentlich vor nichts mehr Angst haben. Denn wir haben die Liebe Gottes, die uns geschenkt wird - jeden Tag wieder neu.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.

1. Johannes 4:18a

Wir brauchen uns von unserer Angst nicht zur Beute machen lassen, weil wir die Liebe Gottes erfahren (haben). Im Gegenteil! Wir können die Furcht / Angst einfach jagen bzw. austreiben! Ich will meine Ängste jagen und erlegen. Und selbst wenn ich bei den ersten Versuchen noch erfolglos bin, weiß ich, dass Gott mich gerade als Jäger ausbildet und ich in Zukunft auf meinen Streifzügen erfolgreicher sein werde.

ballast

Gespeichert unter: Aufgefallen, Beschäftigt mich grade — Mörßl at 4:38 on Freitag, März 24, 2006

ich hatte heute morgen ein ganz komisches erlebnis, dass mir mal wieder die augen geöffnet hat. ich stand am bahnhof und wartete auf einen zug. da ich heute noch ne klausur geschrieben habe, wollte ich nochmal in das lehrbuch schauen, um nicht ganz unvorbereitet zu sein. ich mache also meinen rucksack auf und wundere mich, dass der so leer ist. da waren nur meine berufsschulmappe (mit lehrbuch), eine flasche wasser und ne freaksbibel drin. der rucksack an sich war richtig leicht.
das sah gestern noch etwas anders aus: da hatte ich noch ein bisschen ballast vom mittwoch mit. ich hatte am mittwoch in aller hektik, die vorgeherrscht hat vergessen einiges auszupacken. da muss man dazu sagen, dass ich in meinem rucksack immer ziemlich viel zeugs rumschleppe, dass ich meist gar nicht brauche. letzten freitag z.B. waren das knapp 8 bücher, die ich mitgeschleppt hatte, obwohl ich die gar nicht brauchte.
ich hatte meinen unnötigen ballast gestern in der berufsschule gemerkt und das erste, was ich gestern nachmittag gemacht hatte, war eben diesen ballast aus meinem rucksack zu entfernen.

für mich war dieses erlebnis so was wie ein zeichen. oft tragen doch viele menschen lasten mit sich rum und wundern sich, warum sie sich so schwer tun. und ich rede da jetzt nicht von irgendwelchen ziegelsteinen, sondern von sorgen, problemen, stress, schlaflosigkeit, bitterkeit, zorn usw. diese dinge behindern uns nur - wir kommen besser ohne sie zurecht und oft wissen wir das auch.
aber was sollen wir denn machen? die kann uns ja keiner abnehmen und “mich versteht ja eh keiner und meine probleme hab sowieso nur ich.” aber eben genau das stimmt nicht! jesus kann uns freisetzen! und er will und er wird, wenn wir ihn bitten.
er hat es selbst versprochen:

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11:28

Und auch Petrus fordert uns ja förmlich dazu auf, den ganzen dreck, der uns belastet endlich abzugeben und einem jesus, der uns liebt und für uns gestorben ist, aufzubürden:

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
1.Petrus 5:7

für mich ist es immer wieder eine befreiung, wenn ich die ganzen sachen, die ich so mit mir rumtrage einfach an jesus abgeben kann. bei manchen sachen hilft manchmal auch ein gespräch unter 4 augen. ein solches gespräch bringt viel mehr, als alles in sich hineinzufressen und sich nur noch abzukapseln.

Also:

Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Nehemia 8:10

Amen.