Diesmal stand die erste Schatzsuche ohne Remscheider Personal an. Wir trafen uns diesmal abends an den Freakräumen im alten Zollamt am Hansator. Unsere Gruppe bestand aus einer Frau und 2 Männern.
Die Hinweisausbeute fiel etwas knapp aus. Ein Mitglied der Gruppe war komplett ohne Hinweise. Dies sollte aber der Suche keinen Abbruch tun.
Wir verließen also die Räume und begaben uns an einen "großen Platz" in der Überseestadt - in der abends nichts los ist. Die einzigen Personen, die wir in weiter Ferne erblicken konnten, waren 2 Jogger, die sich aber auch von uns entfernten.
Wir kehrten also um und begaben uns in Richtung "Sparkasse an der Wartburgstraße" in Bremen Walle. Hier angekommen, erblicken wir in einem Schaufenster ein "kleines rotes Kinderfahrrad." Da aber auch bei genaueren Hinschauen keine der Personen, die grade die Straßenbahn verließen auf unsere Beschreibung passten, setzen wir unsren Weg fort. Keine 200 Meter weiter sahen wir die "gelben Leuchtschriften" von zwei Taxis. Nach kurzer Rücksprache in der Gruppe sprachen wir den 2. Taxifahrer an. In diesem Moment fuhr der erste Fahrer los, sodass unser Taxifahrer die einzige "gelbe Leuchtschrift" besaß. Nachdem wir ihm erklärt hatten, was wir tun, konnten wir für ihn beten. Wir beteten für Sicherheit im Straßenverkehr und die nötigen Finanzen. Er schien sich sehr über dieses Gebet gefreut zu haben. Nachdem wir uns von ihm verabschiedet hatten, freuten wir uns darüber unseren ersten Schatz der Nacht gefunden zu haben. Der Taxifahrer sollte allerdings die einzige Person bleiben, für die wir persönlich beten würden.
Nachdem wir am "Bundeswehrhochhaus" an der Daniel-von-Büren-Straße waren, entschieden wir uns aufgrund der nun nicht mehr so großen Entfernung doch noch auf den Freimarkt zu gehen.
Wir hofften da vielleicht das "Mini-Kilt" zu finden. Auf dem Weg zum Freimarkt hatte es ein Mitglied aus der Gruppe auf dem Herzen für den Teufel an der Geisterbahn und für die Polizisten zu beten.
Die ersten zwei Polizisten, die wir tragen, wurden auch von uns angesprochen. Sie zeigten sich allerdings nicht so kooperativ, sondern teilten uns mit, dass sie gerne für sich beten lassen würden. Allerdings würden wird grad mitten in einer Verkehrskontrolle stehen und wären bei Rot über eine Ampel gegangen. (Frage an mich: Warum waren da Absperrungen.... egal ;))
Nach diesem Erlebnis war die Motivation son bisschen gesunken, weitere Polizisten anzusprechen. Auf dem Freimarkt machten wir uns dann auf die Suche nach dem Teufelchen. Immerfort suchten die Augen nach diesem Schottenrock oder aber auch den "roten Zöpfen", die sich ebenfalls noch bei uns auf der Liste befanden. Das alles war jedoch außer Sicht.
Den Teufel fanden wir dann wirklich noch an der Geisterbahn an, doch der wollte nicht für sich beten lassen. Die Gruppe hat dafür vom Teufel persönlich die Aussage: "Ich bin kein Christ." Hmm.. wer hätte gedacht, dass der Teufel kein Christ ist ;).
Nach einem Blick auf die Uhr entschieden wir, die Suche zu beenden und zu den Freakräumen zurück zu gehen. Marschrichtung war nun also Zollamt. Doch erstmal hieß es vom Freimarkt runter zu kommen. Der ist nämlich ein wenig angelegt, wie ein Labyrinth. Auf unserem Weg nach draußen stand an einer der Buden ein rotes Kindermotorrad, was mit etwas Augenzudrücken noch als "kleines rotes Fahrrad" gewertet werden konnte. An der nächsten Bude für Kopfbedeckungen hing dann der nächste Hinweis: "gelbe Mütze." Etwas weiter die Gasse runter hing eine "gelbe Leuchtschrift" über einer anderen Bude. Nachdem in der Gruppe auf die Hinweise hingewiesen wurde, um einer meine, "Jetzt fehlt nur noch der Schottenrock", und ein anderes Mitglied antwortete, "So wie der hinter uns?", stand eigentlich fest, dass es sich bei dieser Person um unseren Schatz handeln musste. Zusätzlich zu all den Hinweisen konnte man unter dem Kapuzenpulli nämlich noch rote Haare erkennen. Doch aufgrund der Menschenmenge auf dem Freimarkt und dem in diesem Fall nicht vorhandenen Arsch in der Hose, sprachen wir das Mädchen nicht an. Als wir nachher wieder unter uns waren, betete man noch so für das Mädchen und auch gegen die in uns vorherrschenden Hemmungen. Nächsten Mal wird das nicht mehr passiern, Amen!
Im Großen und Ganzen war es wohl diesmal mehr eine Schatzsuche für die Suchenden. Zumindest für mich war es einfacher als bei der letzten Schatzsuche, einzelne Personen anzusprechen. Diese Grenze wurde also schon gut genommen. Die nächste, die es zu nehmen gilt, ist das Ansprechen von Leuten in einer Gruppe. Aber auch das wird passieren, sind wir doch im Namen Jesu und in der Kraft seiner Liebe unterwegs, die alle Angst austreibt. Auf geht's, lasst uns Schätze finden!
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